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Original geschrieben von Jaskula
Das war wohl auch die Absicht und wäre auch in Ordnung, wenn es nicht gleichzeitig den Angriff forcieren würde, weil weniger Schnitt eben aggressiveres Spiel erlaubt und von daher insgesamt das Spiel beschleunigt wird.
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Die Spitzen in Tempo und Spin sind geringer, dafür lässt sich der Ball allgemein sicherer, in der Folge auch schneller spielen. Das ist doch völlig in Ordnung.
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Auch ich bin Angriffsspieler und nicht, wie Du vielleicht vermutet hast, Abwehrer. Ich spiele aber nicht bedingungslos, weil meine Stärken nicht so ausgeprägt sind und ich von daher mehr die Schwächen des Gegners nutzen muß.
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Dafür spielst Du relativ sicherer. Ich kann wirklich nicht klickern.

Mit Risiko geht es halt - da gilt es für mich abzuwägen. Phasen in denen ich z.B. keine Spins habe oder mir mal mit billigsten Fehlern einen Satz verhunze. Immer konzentriert, nachlassen ist gleich folgenschwer!
Das ist Jacke wie Hose. Wo viel Licht, da auch viel Schatten. VH kann ich gut nur Block/Konter, schnelle Spins und noch mittelprächtig schießen. Das ist ein unflexibles Spiel und schon aus dem Grund eine taktische Herausforderung. Ich muss einladen, damit man mich stark anspielt.
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Fakt ist, daß diejenigen mit extremen Stärken diese sofort ausspielen können, diejenigen, die sich mehr der Taktik verschrieben hatten dagegen nun vor dem Problem stehen, daß sie diese nicht mehr entwickeln können.
Erkläre mal einem Mittelstreckler, der seine Taktik und Ausdauer auf die 1500 m ausgerichtet hat, daß er jetzt 3x 400 laufen soll. Es handelt sich hierbei um eine gravierende Umstellung.
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Was ist mit Spinspielern? Bei denen ist die "extreme Stärke" absolut geringer, kommt noch dazu, dass solche Spieler ein Konterspiel weniger mögen. Ich kann akzeptieren, wenn jemand aus diesen Gründen die neuen Regeln ablehnt.
Ich verstehe was Du meinst, aber ist das nicht ein Problem des Spielertyps? Jede Änderung wird nicht alle bevorteilen. Also versuche ich die durchschnittliche Veränderung des Spiels zu betrachten. Da kann ich durchaus außen vor lassen, dass ich zu den Bevorteilten der neuen Regeln gehöre. Das ist sowieso relativ, da ich - im Rahmen meiner Möglichkeiten - nicht zwanghaft so hoch wie möglich spielen muss. Wäre ich negativ betroffen, dann spielte ich halt entsprechend niedriger. Ich bin Hobbyspieler!
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Was hat der in Bedrängnis geratene Spieler davon, daß er Deinen Schuß nun hin und wieder einmal zurückbringt, dann versenkst Du eben beim zweiten Ball.
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Mehr Ballwechsel!

Mit dem 38er Ball war es keine Notwendigkeit Nachziehen zu trainieren - jetzt schon! Und es macht mir mehr Spaß!
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Wenn Dein Gegner nun aber Bälle zieht, die er sonst schupfen musste oder schießt wo er vorher zog, das macht schon einen größeren Unterschied.
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Ja sicher, aber ich weiß genau, dass ich diese Bälle auch besser zurückspiele. Das gilt für beide am Tisch und diese Phase entscheidet, wer von beiden seine zwingenden Bälle zuerst spielen kann. Taktik total! Gegen eine Abwehr ist beschaulicher zu spielen, trotzdem ist es wichtig herauszufinden, wie er abwehrt um danach zu versuchen den Angriff mit Druck auf die Platte zubringen. Da hat sich nix geändert.
Und in meiner Spieltaktik geht das schon so weit, dass mir das Ergebnis des ersten Satzes ausgesprochen wurscht ist. Der ist unwichtig, was man bis 21 sicher nicht so sagen könnte.
In der Summe halte ich die neuen Regeln für eine Verbesserung.
Gruß, Spinshot