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Alt 30.01.2009, 00:47
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Monro Monro ist offline
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Zitat von Turboblock Beitrag anzeigen
es hat sich doch gewandelt,mein junge.ich kann mich noch an die gute alte zeit erinnern,als eine graf,sabatini,hingis,navratilova,chris evert,aranxta sanchez und co die besten waren.vergleich diese dürren,hageren gestalten der grauen vorzeit,doch mal mit den heutigen protagonistinnen.

fällt dir dann was auf?muskeln,wie sie früher nur männer hatten.von daher hat sich der tennissport gewandelt,und muskelmasse ist durchaus relevant geworden...im übrigen kann die muskelmasse auch freilich leicht manipulieren lassen,aber da es ja dopingkontrollen gibt,und wir an das gute glauben,muss es da natürlich kein doping sein.

bei den herren ists nicht viel anders.heute nadal mit beinahe nem gefühlten bizpesumfang von nem traktorreifen,früher hagere burschen ala lendl,mc,enroe,stich,edberg,oder halt der etwas proppere becker.so entwickelt sich der sport halt weiter.auf der strecke blieb die persönlichkeit,zum teil die technik,verschiedene spielstile usw...
Das ist doch Quatsch!
1. Wenn man mal in die Top Fünf der Weltrangliste bei den Herren guckt, ist keiner überdurchschnittlich muskelbepackt! Klar hat Nadal nen riesigen Bizeps, aber er sieht doch nun nicht aus wie ein Bodybuilder!?! Aber es ist ja deutlich ersichtlich, dass Spieler, die nicht fit sind, keine Chance mehr haben, weil das Tennis von heute viel schneller geworden ist, als es damals war. Ein Spiel Borg gegen Lendl würd sich doch auch heute keiner mehr angucken. (Wenn ich so drüber nachdenke, müsstest Du ja fast Kohlschreiber beipflichten, wenn er sagt, dass heut die Fitness bei GS mehr entscheidet als das spielerische Potenzial )
2. Denke überhaupt nicht, dass die Spieler heutzutage alle austauschbar sind, was Technik, Persönlichkeit, etc betrifft:
- Nadal, der Megafighter: Laange Haare, viel Kampf, mental unheimlich stark, Monster-Spin, Linkshänder
- Federer, der Ästhet: Smartes Auftreten, (technisch) der beste Spieler aller Zeiten, spielerisch die Genialität in Person
- Djokovic, der Allrounder: Praktisch keine Schwäche, harte gerade Schläge, aggressives Auftreten auf dem Platz, Komiker außerhalb (Parodien über andere Spieler)
- Murray, der Bad Guy: Sogar in der Heimat umstritten, pusht sich ans Limit, (legt wenig Wert auf´s Äußere )
- Davydenko, der Drahtige: typischer Konterspieler, emotionsloses Auftreten, Wettskandal-Gerüchte
Ich denke, mehr Unterschiede kann man kaum aufzählen in fünf Personen. Und dann gibt´s da noch richtige Kerle wie Monfils, Tsonga, Blake, Safin, Baghdatis, etc. Früher waren auch nicht alle begnadete Techniker und dazu noch spannende Persönlichkeiten. Denke die Kritik ist vollkommen überzogen!
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