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Ist doch logisch, daß je kürzer der Satz ist, das Glück mehr Einflußmöglichkeit hat.
Beispiel:
Spieler A macht 60%, Spieler B 40% der Punkte, solange nur die Spielstärke zählt.
Bis elf:
Spielstände 6:4, 9:6,12:8, das heißt der Satz endet etwa 11:7.
Wenn nun drei Bälle aufgrund von Kante oder Netz statt an A an B gehen, dann steht es statt 11:7 nun 8:10.
Bis 21:
Spielstände 6:4,9:6,12:8,15:10,18:12,21:14
Selbst bei drei einseitigen Glücksbällen führt A immer noch mit 18:17 und wird gewinnen. Erst bei 5 oder 6 Glücksbällen gewinnt B den Satz trotz Unterlegenheit.
Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit für 5 oder 6 Glücksbälle ohne einen für den Gegner aber extrem gering.
Das Beispiel von Aleol, daß drei Glücksbälle bis elf eben sechs Glücksbällen bis 21 entsprächen geht genau aus diesem Grund auch ins Leere, weil in nahezu 100 % der Fälle sich das Glück über die längere Distanz eher ausgleichen wird.
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