Zitat:
Zitat von gershwin
Hier einmal die Sicht eines Beteiligten:
Zunächst einmal: Wie wir unsere Mannschaften aufstellen, ist in der Tat unsere Sache. Wir von der Dritten sind quasi zufällig als unerwarteter zusätzlicher Aufsteiger in die Bezirklasse geraten und haben an unserer Aufstellung bis auf den Abgang von Manuel Winter nichts geändert.
Zum Spielverlauf:
Nach den Doppeln stand es 3:0. Sicherlich etwas überraschend, aber ich kann versichern, daß gekämpft und kein einziger Punkt verschenkt wurde. Jeder TT-Spieler weiß, daß in vereinsinternen Doppel-Matches eigene Gesetzmäßigkeiten herrschen und bei weitem nicht immer die nominell stärkeren Doppel gewinnen.
Im vorderen Paarkreuz kennen sich die Spieler gut und spielen seit jeher recht ausgeglichen gegeneinander. Es war also in diesem Paarkreuz von einem 4 :0 bis zu einem 0 : 4 alles möglich. Es wurde dann ein 2 :2, und da die ersten beiden Spiele für die Dritte ausfielen, stand es nun schon 5 :0.
Im Mittleren Paarkreuz spielte Tobias Weber. Er hatte in der Vorrunde im Spiel R2 : R3 in der Zweiten ausgeholfen, weil damals sein Vater fehlte, und dort 2 Punkte geholt. In der Rückrunde spielte er bei uns, weil Mirco Cramer kurzfristig wegen einer Grippe ausgefallen war. Tobias, der bereits mit dem TT-Spiel zugunsten einer Billiard-Karriere abgeschlossen hatte und monatelang fast nie im Training zu sehen war, spielte überragend und holte wiederum zwei Punkte. Insbesondere in seinem Fünf-Satz-Match gegen Clemens Gilliard gelangen ihm unglaubliche Hammer-Topspins in Serie, wie jeder Zuschauer bestätigen wird. Der arme Clemens, der selbst nicht schlecht spielte, konnte einem fast leid tun.
Für die einzig wirklich große Überraschung in diesem Spiel sorgte Ralf Viellieber. Nicht in erster Linie, weil er mit seiner Erfahrung gegen Jugendspieler Torben Wassmann bestehen konnte (das war dann schon das 7 : 0), sondern vielmehr, weil er gegen Clemens Gilliard die weitaus beste Leistung bot, die ich in den letzten Jahren von ihm gesehen habe. Das Spiel Gilliard-Viellieber war das einzige in diesem Match, auf dessen Ergebnis ich beruhigt eine größere Summe Geld gewettet hätte – allerdings gegen den trainingsfaulen Ralf. Alle anderen waren von vorneherein völlig Ergebnis-offen, und an diesem Abend endete es eben nach fast 4-stündigem Kampf 9 : 4 für die Dritte Mannschaft. Daß das außer Wöschbach bisher keine andere Mannschaft geschafft hat, ändert nichts am absolut fairen Zustandekommen dieses Ergebnisses.
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Danke für die ausführliche Entschuldigung.
Alle die schon lange TT spielen,haben durch eure "Hammerleistung"noch
niedagewesenen Null Bock aufs TT bekommen.Man muß sich als TT Spieler
überlegen,ob man ,bei diesen "Zufällen" ,die in anderen Kreisen auch geschehen,
doch nicht mit Billiard anfangen sollen.
Ich spiele schon über 30 Jahre TT,habe schon einiges erlebt,habe mein
Mund immer gehalten und fair gekämpft,aber manche Sachen wiederholen
sich immer.
Ihr sollt euch für eure Hammerleistung Schämen,nochmal schämen und dann
nur noch schämen.





