Zitat:
Zitat von Mighty
Behauptung, das es zur Zeit der Untersuchung mit Toluol/Benzol geklebt wurde, hat mit der Realität nichts zu tun. Das ist der Link zur Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung ("Lösemittel in Frischklebern für Tischtennisschläger. Gesundheitliche Bewertung des BfR vom 15. April 2004"):
http://www.bfr.bund.de/cm/252/loesem...sschlaeger.pdf
Eine Zitate zum Benzol aus dieser Studie :
"Vom Internationalen Tischtennisverband (ITTF) wird eine Liste der zugelassenen TT-Kleber herausgegeben, die auch für den deutschen Tischtennisbund (DTTB) bindend ist. Verbandsintern verboten sind laut ITTF Equipment Commitee Frischkleber mit chlorierten Kohlenwasserstoffen
und aromatischen Kohlenwasserstoffen, d.h. Benzol und seinen Derivaten
als Lösemittel."
Das ist der Grund dafür, warum die Risikobewertung nicht mit Bezug auf Toluol/Benzol durchgeführt wurde, sondern mit Bezug auf Cyclohexan ("...kommt in Klebern in hohen Konzentrationen vor..."). Über Ergebnisse habe ich bereits geschrieben: sogar in einem sehr kleinem Raum 3x4 m wird die Gefährlichkeitsgrenze nicht überschritten. D. h. Frischkleben in Sporthallen wäre völlig ungefährlich, wie auch im Freien.
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Das hat aber leider nichts damit zu tun was Rudi schrieb.
Es war zwar nicht erlaubt aber trotzdem Gang ung Gebe, dass mit Toluol/Benzol haltigen Klebern, sogenannten "Tschechenklebern" geklebt wurde. Das haben selbst Profis gemacht, da der Effekt einfach noch besser ist. Da nützt auch die Studie über Cyclohexan nix.
Wie gefährlich selbst die handelsüblichen Kleber sind/waren zeigt der Fall eines japanischen Hobbyspielers, der beim Kleben einen allergischen Schock erlitt und im Koma lag.