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AW: Bejubeln der Punkte im Tischtennis
Ich finde, man kann auch alles über-reglementieren - soll man tatsächlich zwischen "gutem" Jubel und "schlechtem" Jubel unterscheiden ?
Wenn es klar gegen den Gegner geht, wird ja teilweise schon eingeschritten. Wie damals bei Struse (man erinnere sich: demonstratives Faust-Zeigen Richtung Gegner)
Bei den Spitzenspielern baut sich vermutlich ein wahnsinniger mentaler Druck auf - TT ist nunmal v.a. auch Kopfsache. Der muss dann eben auch mal durch einen zweiten oder dritten Ruf raus.
Außerdem gehört irgendwelche Äußerungen vor dem nächsten Ball bei vielen Spielern dazu, um sich selber zu pushen.
Wenn das in unseren unteren Ligen jemand wirlich sehr extrem macht, dann denke ich mir auch manchmal: "was für ein Idiot"
Aber soll es wirklich Regeln geben, bei denen dann der arme Schiri, der ja nunmal aus einer der beiden Mannschaften kommt, dann nach eigenem Ermessen entscheiden soll, ob das nun übertrieben ist ? Ich glaube, dann gäbe es regelmäßig "Mord und Todschlag" ...
Im Spitzenbereich kann ich nicht beurteilen, ob sich die Gegner dadurch manchmal übermäßig gestört fühlen, kann mir aber vorstellen, dass viele Gegner das gar nicht so dramatisch sehen.
Glaube im übrigen auch nicht, dass sich andere Spieler das unbedingt von Ma Long oder Ma Lin abgeschaut haben. Ich denke schon, dass so ein Verhalten sogar relativ natürlich ist (je nach Naturell).
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