Zitat:
Zitat von waldi11
Hallo Ihr lieben Diskutierer!!!
Wir hatten das Vergnügen gegen unsere Freunde aus Horbach antreten zu dürfen. Leider hatte ich auch im Vorfeld Riesenprobleme ein 3er-Team zusammen zu bekommen...
Wir waren als erste in der verwaisten Halle (ca.9 Uhr) und ich habe mir erlaubt, das Licht einzuschalten...somit konnten die angereisten Spieler mit dem Einspielen beginnen.
Es gab wie Nelson bereits treffend bemerkt hat ein paar Punkte über die wir Tischtennisspieler einfach mal nachdenken sollten.
1. Vom Veranstalter kam der erste Aktive um 9.50 Uhr, 10 min vor Beginn einer Turnierveranstaltung auf Bezirksebene. Selbst der OSR war sehr überrascht von dem späten Erscheinen...
2. Der durchgeführte Turniermodus führte zu den vielen Freilosen vor Ort. Einige Mannschaftsführer hatten appelliert, neu auszulosen mit den angereisten Mannschaften. Leider wurden wohl bereits im Vorfeld Absprachen getroffen, die das Reglement teilweise in Frage stellen.
3. Das Üben des Fanfarenzuges war wie Nelson es treffend bezeichnet hat das i-Tüpfelchen.
Wir TT-Spieler tun es aber!
Ich habe zu dem Thema auch ein Gespräch mit dem OSR an diesem morgen geführt.
Der hat nur gesagt, dass Lärm keine Voraussetzung wäre für einen Spielabbruch. Es würde nicht in der Satzung stehen, aber wir TT-Spieler würden solche Dinge ja tolerieren. So jedenfalls hat er sich ausgedrückt.
Das zeigt, das wir TT-Spieler insgesamt sehr offen und tolerant sind, aber manchmal auch auf die Barrikaden gehen müssten, wenn es angebracht ist.
Also weiterhin viel Spaß beim schönsten Sport der Welt!!
Waldi
|
Also Waldi, ich gebe meinen Senf auch einmal dazu.
Wie Euch sicher bekannt, haben wir in Ostheim momentan allein drei!!! Personen mit Bandscheibenvorfällen, dann noch jemand mit Hörsturz, ich habe eine Augenerkrankung, die langwierig ist und eine Person hat Probleme mit Hexenschuss.
Ich habe sowohl den Pokallspielleiter als auch den Bezirkssportwart im Vorfeld angerufen und gebeten, unseren Gegner Neuses (die aber auch nicht angetreten sind) zu informieren und die Strafe in diesem Fall auszusetzen.
Ich bekam die ANtwort von beiden, ich zitiere: " Epidemien oder gesundheitliche Ausfälle sind kein Grund, um einer Strafe wegen Nichtantreten zu entgehen. "
Sogar die Aussage kam, dass der Tod nicht vor Strafe schützt.
Und dann musste ich mir noch anhören, dass die Vereinsvertreter beim Bezirkstag ja schließlich brav Ihr Handzeichen gegeben haben und dafür abgestimmt haben, dass diese Pokalregelung so durchgeführt wird.
Wir hätten also mit zwei Leuten aus der vierten Mannschaft theoretisch bis ins 110 km entfernte Flieden fahren können, um dann zu schenken. Dafür hätten wir jedoch 90 € weniger Strafe bezahlt, allerdings Zeit und Sprit verbraucht.
Scheinbar gibt es im Tischtennis nur Schwarz oder Weiss, auf besondere Situationen wird keine Rücksicht genommen.
Wir werden zukünftig nicht mehr für Pokal melden, weil wir nicht einsehen, Strafe für etwas zu zahlen, was wir nicht vorhersehen konnten.
Der Hammer war noch, dass wir trotz Nichtantreten eine Runde weiter gekommen sind, weil unsere Gegner auch nicht anwesend war. Mein Gott, was für beknackte Regeln sind das.