Zitat:
Zitat von tt-trommler
[U]Dies ist eigentlich für mich die Crux der Regel : der Ball muss beim Aufschlag im Grunde zuallererst für den seitlich sitzenden SR und erst nachgeordnet für direkt gegenüber positionierten Gegner in allen Phasen sichtbar sein.
P.S. Zu Beginn der neuen Aufschlagregel gab es zwar zunächst eine Richtlinie (für SR) den Aufschlag im Zweifel erst dann die Korrektheit des Aufschlags zu monieren wenn der Rückschläger sich beschwere. Diese Richtlinie wurde jedoch schnell wieder zurückgezogen.
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Weder die erste noch die zweite Aussage kann ich bestätigen.
Im Zentrum unseres Handelns steht der Sport und nicht wir als Schiedsrichter. Das Wichtigste ist also, dass der Rückschläger den Aufschlag sehen kann, wir beurteilen lediglich, ob er ihn sehen kann. "Pfälzer" hat das richtig beschrieben. Der englische Regeltext spricht von "has to see", was nicht mit "hat zu sehen" sondern mit "muss beurteilen können" zu übersetzen ist.
Die Richtlinie für SR zu Beginn der "neuen Aufschlagregel" ist mir in der zitierten Form unbekannt und würde die Lehre völlig konterkarieren. Kannst Du mir für Dein Zitat eine Quelle nennen?
Ein bislang in der Diskussion zum geschilderten Grundfall übersehener Aspekt ist die Fläche zwischen Ball und Netz und ihre Ausdehnung nach oben. Insofern ist bei seitlichem Stehen neben dem Tisch das regelkonforme Wegnehmen des freien Arms nur schwer zu gewährleisten aber nicht unmöglich.