Zitat:
Original geschrieben von ausmzoo
Wichtig: Von Anfang auf die nötige Disziplin achten. Von Anfang an systematisches Training. Kein "unkontrolliertes" Rumtoben. Die Kinder gewöhnen sich schnell dran und dann funktioniert das auch. Die die nicht mitziehen hören entweder von selbst auf oder raus damit. Wenn Ihr das konsequent macht, dann klappt es auch.
Viele Grüße
Joachim
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Ist das dein Ernst?:confused:
Der Spieltrieb ist das zum Lernen führende Element bei Kindern schlechthin. Heutzutage haben die Kinder kaum noch Gelegenheit zum Toben. Jede unnötige Vorschrift schränkt die Kreativität ein.
Wichtig ist, dass sich möglichst niemand verletzt und nichts kaputtgeht. Die Kleinen lasse ich immer mindestens 30 Minuten "toben", sehr diskret mit Bällen usw. gesteuert. Das fördert nicht nur die körperliche Geschicklichkeit, man kann auch prima beobachten, wie sich in der Gruppe verhalten. Anschliessend, wenn sie sich "ausgetobt" haben, sind sie auch (nach einer kurzen Pause mit Trinken usw) sehr gut konzentrations- und lernfähig.
Natürlich macht man es sich sehr viel einfacher, wenn man nur mit "pflegeleichten", disziplinierten Kindern arbeitet. Aber die brauchen uns eigentlich nicht. Wer nur so etwas machen möchte, ist sicher als Trainer im Leistungs- und Hochleistungsbereich sehr gut aufgehoben, da ist Trainingsdisziplin unverzichtbar.
Im Anfängerbereich (ich bin mir als B-Trainer nicht zu schade dafür) setze ich die Schwerpunkte anders.
Wenn der Trainer Autorität hat, braucht er nicht autoritär zu sein.
mfg Peter (selbst gelernter Chaot)