Zitat:
Zitat von oldwallman
Verstehe ja den Unmut über Regularien. Was aber ist, wenn sich ein Spieler eines befreundeten Vereins die Achillessehne reißt, der Krankenwagen in die Halle kommt und der Arzt dem frisch operierten erklärt, dass der ausrichtende Verein die Kosten nicht tragen kann, der Verband mangels Versicherungsschutz nicht darf und die Krankenkasse Regress anmeldet.
Geht mal davon aus, dass auch im Verband Leute sitzen, die ihren Ehrenamtsjob im Interesse des Sports ausüben, halt nach Regeln. Wenn man auf den Leuten rumhackt, gibt es bald WEDER jemnaden der Turniere ausrichtet, NOCH einen Sportverband insgesamt, der eine Liga organisiert. Das lebt von FREIWILLIGEN. Wer von den Kritikern wäre denn bereit, zu zahlen, wenn der unwahrscheinliche aber mögliche Fall eintritt? Ich habe es schon 2* erlebt, mit Krankenwagen und Achillessehne, einmal als Oberschiedsrichter und einmal als Mannschaftskamerad. Es folgte auch mit Versicherung ein Papierkrieg.
Im übrigen ist die Sache, was die Gebühren angeht (15.-€?), überschaubar und die zuständigen Herren haben aus meiner Sicht (war mit dem Abteilungsleiter des TSV beteiligt) Hilfe angeboten, die Sache so einfach wie möglich in geordnete Bahnen zu lenken. Also ein wenig Dampf raus, wir kriegen das sicher wieder hin.
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Ja,ja

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immer schön den Menschen Angst machen(
Achillesversen-Riß), dann schlucken und akzeptieren sie jede Unannehmlichkeiten

. Fehlt nur noch der Hinweis, dass der Arzt die Behandlung nicht vornimmt, wenn ein Turnier nicht genehmigt ist.
Ich glaube, du weisst genau, was ich meine

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Es geht in die gleiche Richtung, wie das ein Kritiker die Behandlungskosten für ein unwahrscheinlichen, aber dennoch möglichen Achillesversen-Riß eines Spielers aufkommt. Ich finde diese Argumentation sehr bedenklich.
Auch bei einem genehmigten Turnier können Unfälle passieren und genauso wenig kann ein OSR vor Ort ein Unfallereignis verhindern.
Man sollte sich gelegentlich im Hinblick auf unser Regelwerk schon einmal die Frage stellen:
Sind Wir Tischtennisspieler und Ehrenamtliche für die Verordnungen da, oder
Sollen uns die Verordnungen unbürokratisch bei unserem Sport unterstützen?
Wenn wir (die Basis) die Arbeit unserer gewählten Funktionäre nicht kritisch begutachten, wer tut es dann?
Ich halte dies für unsere Pflicht. Der Hinweis, "die" wissen schon was "sie" tun, reicht mir nicht aus.
Nix für ungut...,
ich möchte niemanden beunruhigen

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