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Alt 24.02.2009, 16:18
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tobi-klinke tobi-klinke ist offline
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Zitat:
Zitat von Funzel Beitrag anzeigen
Ganz klar: ja!



Da kann ich nur energisch widersprechen! Es gibt ganz bestimmt auch in dieser Hinsicht schwarze Schafe - und ja, das ist ganz genauso wie mit einer nicht-zugelassenen Noppe anzutreten... (oder regelwidrig aufzuschlagen...) - in diesem Sinne ist das sicherlich richtig.

Ich verstehe durchaus, dass es einem den Nerv rauben kann, wenn (scheinbar(!) willkürlich) Regeln beschlossen werden, die dem eigenen Spiel nachhaltig abträglich sind - und man dann ggfls. auch noch das Gefühl hat, dass andere auf andere Weise "falsch" spielen! In diesem Sinne bin ich nicht sicher, ob es wirklich dreister ist, z.B. diesen Sachverhalt zu bestätigen (illegale Noppe etc.) oder im Geheimen zu betrügen (tunen etc.). Jeder der hier schreibend aktiv ist, sollte sich hinterfragen, wie es mit der eigenen Regeltreue aussieht und ja, es beginnt in der Tat beim Aufschlag, einem ebenfalls äußerst beliebten Thema ;-)

Jeden der meint, ich hätte "gut reden", möchte ich daran erinnern, dass Ender der 80er/Anfang der 90er mein mit Abstand bester Aufschlag (Ball über dem Tisch gehalten und hinter den Tisch geworfen) regulär war, durch eine Regeländerung 2 Jahre später aber irregulär wurde und seitdem nie wieder von mir gemacht wurde. Auch haben z.B. meine Aufschläge weiter "gelitten" als der große Ball kam und damit ein gutes Stück Rotation aus dem Spiel genommen wurde. (Dafür habe ich profitiert, als das Verdecken verboten wurde, welches ich nicht praktiziert habe.) Andere werden sich vielleicht zudem darüber "beklagen", dass die Sätze nur noch bis 11 gespielt werden und damit "Spätstarter" oder eher nervenschwache Spieler einen enormen Nachteil haben (für viele war der Satz bis 21 das Urmanifest schlechthin). Ich kann das alles verstehen und habe das auch alles selbst mitgemacht, aber es ist so wie es ist und ich für meinen Teil möchte nicht "Freestyle" spielen sondern nach den gültigen Tischtennis-Regeln.

Auch ist die tendenziell eher schwierige Überprüfbarkeit der Regeltreue in unserem Sport ein echtes Problem, allerdings muss einfach vorausgesetzt werden, dass jeder der in dieser Sportart (ob in der Mannschaft oder als Einzelstarter) an den Start geht, sich den Regeln verpflichtet fühlt, da sonst einfach die Grundlage für einen gemeinsamen Wettbewerb fehlt - und um den gemeinsamen(!) Wettstreit geht es uns allen doch, oder?

Viele Grüße,

Christian Franzel.
Der beste Beitrag, den ich bei dieser Disskusion bisher gelesen habe.
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Homer nach der Geburt von Maggy: "Bestimmt ist es ein Junge... Es ist ein Junge und was für Junge!" - "Das ist die Nabelschnur, Mr. Simpson. Es es ist ein Mädchen."
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