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Ich denke mal, dass ich recht objektiv bin. Ich habe sicher auch drei Sätze lang einen überlegenen Werner Schlager gesehen. Aber ich denke nicht, dass die Wende (allein???!!!?) durch die hohe Feuchtigkeit kam.
Timo hat erst sehr spät in diesem Spiel gescheite Returns hinbekommen, vorher gab es (fast) immer ein 2:0 wenn Schlager Aufschläger war. Auch die Aufschlagfehler von Timo sind sicher nicht normal. Der vierte und fünfte Satz war aber deutlich für Timo und im sechsten gab es eben eine hohe Führung.
Deshalb kann man es den Zuschauern nicht verübeln, wenn Sie auf den Gedanken kommen, dass diese erzwungene Pause nur ein Mittel war, um Timo aus dem Rhythmus zu bringen.
Letztendlich finde ich es aber auch ein starkes Stück (bei diesem Punkt kann ich Werner Schlager verstehen), dass die Schiris sich nicht sicher waren wie zu verfahren war.
Erst gelb, dann gelb/rot und schließlich (anstelle gelb/rot???) dann Disqualifikation.
Der Oberschiri meinte dann noch, dass ein Spieler wie Schlager wissen muss, dass eine absichtliche Beschädigung zur Disqualifikation führt.
Bleibt aber noch festzustellen, dass die Zählschiris (die sollten es wohl auch wissen) scheinbar erst nach dem Hinweis des Oberschiris wussten, wie zu verfahren war.
Generell würde mich nun der wirkliche Grund der Disqualifikation interessieren.
War es nun das absichtliche Zerstören des Belags oder doch das unerlaubte Wechseln des Schlägers (Was ja eigentlich noch nciht stattgefunden hatte)?
Ich vermute mal, dass es an dem Zerstören des Belags gelegen hat, aber kurios ist sicherlich, dass es eine Zeit gebraucht hat, dis die Schiris selbst wussten was zu tun war.
@Werner Schlager:
Ich finde es auf jeden Fall gut, dass Du hier Stellung beziehst. Denn für die Zuschauer kam es auf jeden Fall unsportlich rüber, aber es hat auch keiner genau verstanden was dort ablief.
Welche Karte für was usw. Und eine sinnvolle Erklärung gab es eigentlich auch nicht.
Geändert von Cheftrainer (03.02.2003 um 02:29 Uhr)
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