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Original geschrieben von Werner Schlager
viele SPIELER in der halle waren der ansicht einer fehlentscheidung- kannten diese regelung auch nicht. klassisches beispiel für ne regel, die überdacht werden sollte.
die regeln werden von hobbyspielern viel genauer studiert als von profispielern. da wir durch sportlichen sieg gewinnen wollen, und so mancher hobbyspieler eben nach anderen wegen sucht.
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@Werner:
weil kein Profi die Regel kennt sollte sie überdacht bzw. nicht durchgesetzt werden? Bei allem nötigen Respekt, aber die Profis (also ihr) verdienen ihr Geld mit diesem Sport. Es kann ja auch kaum ein Firmenchef sagen „ups – ich wusste nicht, dass ich Steuern zahlen muss – das ist eine Fehlentscheidung des Finanzamtes...“

(vielleicht etwas weiter hergeholt – aber man kann wohl von den Profis einer Sportart verlangen, dass sie wissen, was sie dürfen und was nicht, oder?)
Deine zweite Aussage empfinde ich in gewisser Weise als frech gegenüber den Hobbyspielern. Nur weil sich ein Spieler gut in den Regeln auskennt will er jedes Spiel am grünen Tisch gewinnen? Also bitte... es kann nie schaden, dass man auch in den unteren Klassen das Reglement kennt, falls es mal zum Streit kommt, aber in aller Regel wird man auch dort die sportliche Lösung bevorzugen!
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..., da ich mit etwas abgespielten belägen gegen timo antrat. nur für diesen zweck gibts doch auch nen reserveschläger, oder?
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Und warum nimmst Du dann nicht gleich von vorneherein den „guten“ Schläger und lässt den abgespielten falls dir der andere zerbricht? Wenn Du es selbst so beschreibst, dann komme ich zu dem Schluss, dass der Schläger nicht
zufällig beschädigt wurde, sondern dass das ganz normale Abnutzungserscheinungen sind, mit denen jeder (Profi) leben muss.
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Original geschrieben von Harnisch
Habe selbst bei Bundesligaspielen nur selten einen Schiri gesehen der Verbandsklassenniveau hat(kenne die meisten bei uns in der Eck). Und der zählt den angeblich falsche Aufaschläge ab !
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@Harnisch:
Du bist herzlich eingeladen, selbst die Schiri-Prüfung abzulegen, damit Du das Niveau der Schiris heben kannst. Oder anders gefragt: findest Du Deine Aussage nicht ein bisschen anmaßend? Sei doch lieber froh, dass es auch in den unteren Klassen regelkundige SRs gibt. Und: nur weil ein Spieler selbst es nicht schafft, den Ball beim aufschlag zu verdecken, so kann er doch trotzdem ohne Probleme beurteilen können, ob ein Aufschlag den Regeln entsprach oder nicht. Vergiß nicht: nicht die Schiedsrichter machen die Regeln – die SRs müssen sie nur durchsetzen. Und wo sollte man sonst falsche Aufschläge abzählen wenn nicht bei den Profis? Bzw. andersrum: wenn bei den Profis alle Aufschläge „richtig“ sind – dann sind sie es doch auch in der untersten Liga, oder???
Auch Schiris sind nur Menschen und Fehler passieren auch. Das ist in der Regel auch gar kein Problem. Wenn man mit einem Schiri normal redet, dann wird man in der Regel entweder eine schlüssige Erklärung bekommen oder er wird seine Entscheidung – wenn sie falsch war – korrigieren. Auch hier gilt: „der Ton macht die Musik“.
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Original geschrieben von Thomas Höhl
Mal ein völlig anderes Beispiel. Die deutschen Damen spielten gegen Kanada, der kanadischen Spielerin riss der BH, sie durfte das Spiel aber nicht unterbrechen, um sich umzuziehen. Hier würde ich klar sagen, dass das Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter fehlte, dennoch hat die Spielerin die Entscheidung akzeptiert und weitergespielt.
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In diesem Fall wäre wohl von den SRs etwas mehr Fingerspitzengefühl gefragt gewesen – zumindest hätte er beim OSR nachfragen können, welchen Spielraum er hat... die Box darf die Spielerin ja ohnehin nur mit Genehmigung des OSRs verlassen. Das Publikum hätte aber sicherlich nichts gegen einen Wechsel in der Box... :-)
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Original geschrieben von Oliman99
@Pinguin
soviel ich weiß, ist eine rote karte gleichbedeutend mit einem strafpunkt und bedeutet keine disqualifikation.
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@Oliman99:
dann weißt Du nicht richtig... die rote Karte allein ist die Disqualifikation (nur durch OSR). Die Karte, die Du meinst, ist die gelb-rote (beide Karten gleichzeitig) – beim ersten Mal 1 Punkt für den Gegner, beim zweiten mal 2 Punkte.
Zitat:
Original geschrieben von T. Wosik
Wer von euch schmeißt nicht hin und wieder den Schläger auf den Tisch oder auf den Boden?
Was passiert,wenn jemand seinen 2. Schläger vorklebt und sich nach einem Punktgewinn so ärgert,dass er seinen Schläger auf den Tisch wirft,er zu Boden fällt und dann in die Binsen geht?
Ist es dann für Alle ok,wennn der Schiedsrichter das Weiterspielen verweigert,da es absichtlich war. Man muss ja davon ausgehen,dass er zerbricht.
Ich will damit nur sagen,dass das besagte Fingerspitzengefühl doch oft fehlt.
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@Torben:
das ist ja genau so ein Streitpunkt. Dazu gab es mal im dts einen Artikel von Karlheinz Schuster vom SRA des DTTB. Darin hieß es, dass ein Spieler, der seinen Schläger wirft,
nicht die Absicht hat, seinen Schläger zu zerstören, sondern er sich halt nur irgendwie abreagieren will. Demzufolge bekäme er die gelbe Karte aber dürfte seinen Schläger wechseln. In so einem Fall würde ich aber das „so stark beschädigt“ ziemlich weit auslegen – wenn der Schlägergriff angebrochen ist, ist der Schläger doch noch spielbar, oder? :-) Dieser Artikel hat mich ehrlich gesagt auch ziemlich durcheinandergebracht...