Einzelnen Beitrag anzeigen
  #41  
Alt 05.02.2003, 18:48
SpinDoctor SpinDoctor ist offline
registrierter Besucher
Forenmitglied
 
Registriert seit: 04.09.2001
Ort: Stuttgart
Beiträge: 187
SpinDoctor ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Also, ich denke auch nicht, dass es irgendeine Chance auf Verwirklichuzng des Vorschlags gibt, trotzdem finde ich ihn gut, und einige der hier vorgebrachten Argumente kann ich nicht nachvollziehen.

Zitat:
Bei TT kämen sich die Leute aber dumm vor, wenn sie das nicht kapieren, weil es eine so gesehen etablierte Sportart ist. Und keiner will sich doof vorkommen.

Beispiel Tennis: Bei den Australian Open wurde im fünften Satz kein Tie-Break gespielt (Viertelfinale Roddick - El Aynaoui 21:19 im fünften, alle haben getobt vor Begeisterung). Bei den US Open hingegen gibts auch im fünften Tie Break - das wird dem Fernsehzuschauer zu Beginn eines fünften Satzes einmal gesagt, und damit hat es sich. Irgendwelche Beschwerden darüber oder Forderungen nach Vereinheitlichung habe ich noch nie gehört.

Zitat:
doch wenn ich bedenke, in wievielen meisterschaftsspielen ich diese vorrunde nicht selten doppel und beide einzel in fünf sätzen gespielt habe und wenn ich dann noch bedenke, ich hätte die fünften sätze noch mal bis 21 spielen müssen, dann empfinde ich die belastung nicht unbedingt als sonderlich angenehm.
Vier kurze (enge) Sätze = ca. 80 gespielte Punkte = Zwei lange (enge) Sätze. Die konditionelle Belastung entspräche also ungefähr der eines Best-of-Three Matches mit langen Sätzen - so wie früher also.

Aber Argumente für einen langen fünften werden nichts bewirken, denn: Die kurzen Sätze erhöhen das Zufallselement in unserem Sport (Beispiel: Satzgewinn Müller gegen Boll im Pokal - mit langen Sätzen wäre das nie passiert). Aber mehr Zufall heisst auch mehr Spannung für den (unkundigen??! Fernseh-) Zuschauer - und genau das sollte m.E. mit den kurzen Sätzen erreicht werden - deshalb keine Chance auf Verwirklichung.
Mit Zitat antworten