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Alt 06.03.2009, 01:18
MRuby MRuby ist offline
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Hallo zusammen,
erst mal einen Gruß an alle bekannten aus meinem Alt Kreis Krefeld. Besonders natürlich an meine Homberger.
Hab mich mal in Sachen Bilanzwerte schlau gemacht. Sind für uns Normalspieler vollkommen unwichtig. Das ganze hängt mit neureglung im DTTB zusammen der ab 2010 die OL und RL unter sein Dach holt.
Folgendes hab ich dazu gefunden( für alle die es sich trotzdem mal ansehen wollen) Quelle WTTV

Berechnung und Anwendung von Bilanzwerten
1 Berechnung eines Bilanzwerts
1.1 Der Bilanzwert eines Spielers wird durch eine Dezimalzahl ausgedrückt, die von der
offiziellen Online-Plattform berechnet und dargestellt wird. Je größer der Bilanzwert ist,
desto größer ist die berechnete Spielstärke des Spielers.
1.2 Der Bilanzwert eines Spielers wird aus allen gewonnenen und verlorenen Einzeln berechnet,
die dieser Spieler in einer Halbserie in einer einzigen Mannschaft gespielt hat.
1.3 Der Bilanzwert eines Spielers wird aus der Summe seines Erfolgsquotienten, seines
Misserfolgsquotienten, seines Siegesbonus, seines Niederlagenmalus und der Basispunkte
seiner Spielklasse gebildet. Bei Spielsystemen, in denen die Mannschaften nach Spielstärke
aufgestellt werden müssen, wird für die Berechnung der ersten vier Teile die Anzahl der
Siege bzw. Niederlagen eines Spielers gegen die einzelnen gegnerischen Einzelpositionen
(z. B. Platz 1 bis 6 beim Sechser-Paarkreuz-System bzw. Platz 1 bis 4 beim Werner-
Scheffler-System) berücksichtigt. Je höher die Einzelposition eines Gegners ist, desto
stärker wird ein Sieg und desto schwächer wird eine Niederlage gegen diesen Gegner
bewertet. Bei Spielsystemen, in denen die Mannschaften nicht nach Spielstärke aufgestellt
werden müssen, wird für der Berechnung der ersten vier Teile nicht nach den einzelnen
gegnerischen Einzelpositionen differenziert, sondern alle Siege bzw. Niederlagen werden
gleich bewertet.
1.4 Für die Berechnung des Erfolgsquotienten und des Siegesbonus wird die Anzahl der Siege,
für die Berechnung des Misserfolgsquotienten und des Niederlagenmalus die Anzahl der
Niederlagen berücksichtigt.
1.5 Für jedes Spielsystem werden vom DTTB-Ressort für Erwachsenensport bis zum 01.08.
einer jeden Spielzeit die Werte von vier Parametern festgelegt, die für die gesamte Spielzeit
die Berechnung der Bilanzwerte in den RL und OL einheitlich regeln: die Basis für den
Erfolgsquotienten (BEQ; identisch mit der Basis für den Misserfolgsquotienten/BMQ), die
Basis für den Siegesbonus (BSB; identisch mit der Basis für den Niederlagenmalus/BNM),
der Positionssummand für Quotienten (PSQ) und der Positionssummand für Bonus/Malus
(PSB). Die Positionssummanden geben an, wieviel stärker ein Sieg gegen eine bestimmte
Einzelposition bewertet wird als ein Sieg gegen die nächsttiefere Einzelposition (für
Niederlagen analog).
1.6 Für die Berechnung des Erfolgsquotienten eines Spielers wird zunächst die Anzahl seiner
Siege gegen die unterste gegnerische Einzelposition laut Spielsystem mit der Basis für den
Erfolgsquotienten multipliziert (z. B. beim Sechser-Paarkreuz-System für Position 6: Anzahl
Siege gegen Position 6 * BEQ). Für jede einzelne nächsthöhere gegnerische Einzelposition
wird daraufhin die Anzahl der Siege des Spielers gegen diese gegnerische Einzelposition
mit der pro höherer Position je einmal um den Positionssummand für Quotienten erhöhten
Basis für den Erfolgsquotienten multipliziert (z. B. für Position 5: Anzahl Siege gegen
Position 5 * (BEQ + PSQ), für Position 4: Anzahl Siege gegen Position 4 * (BEQ + PSQ +
PSQ), für Position 3: Anzahl Siege gegen Position 3 * (BEQ + PSQ + PSQ + PSQ), usw.).
Die entstandenen Produkte (z. B. sechs beim Sechser-Paarkreuz-System, vier beim
Werner-Scheffler-System; von denen all diejenigen Null sind, wenn der Spieler gegen
keinen Spieler der jewieligen gegnerischen Einzelposition einen Sieg errungen hat oder
gegen keinen dieser Gegner gespielt hat) werden summiert und anschließend durch die
Gesamtanzahl aller gespielten Einzel des Spielers während der Halbserie dividiert. Das
Ergebnis wird halbiert und ist danach der Erfolgsquotient des Spielers.
1.7 Für die Berechnung des Misserfolgsquotienten eines Spielers wird zunächst die Anzahl
seiner Niederlagen gegen die höchste gegnerische Einzelposition laut Spielsystem mit der
Basis für den Misserfolgsquotienten multipliziert (z. B. beim Sechser-Paarkreuz-System für
Position 1: Anzahl Niederlagen gegen Position 1 * BMQ). Für jede einzelne nächsttiefere
Regional- und Oberligaordnung (RLO) des DTTB (verabschiedete Fassung vom 29.11.2008) 29
gegnerische Einzelposition wird daraufhin die Anzahl der Niederlagen des Spielers gegen
diese gegnerische Einzelposition mit der pro tieferer Position je einmal um den
Positionssummand für Quotienten erhöhten Basis für den Misserfolgsquotienten multipliziert
(z. B. für Position 2: Anzahl Niederlagen gegen Position 2 * (BMQ + PSQ), für Position 3:
Anzahl Niederlagen gegen Position 3 * (BMQ + PSQ + PSQ), für Position 4: Anzahl
Niederlagen gegen Position 4 * (BMQ + PSQ + PSQ + PSQ), usw.). Die entstandenen
Produkte (z. B. sechs beim Sechser-Paarkreuz-System, vier beim Werner-Scheffler-System;
von denen all diejenigen Null sind, wenn der Spieler gegen keinen Spieler der jeweiligen
gegnerischen Einzelposition eine Niederlage erlitten hat oder gegen keinen dieser Gegner
gespielt hat) werden summiert und anschließend durch die Gesamtanzahl aller gespielten
Einzel des Spielers während der Halbserie dividiert. Das Ergebnis wird von der Zahl
subtrahiert, die sich ergibt, wenn man die Basis für den Misserfolgsquotienten einmal
weniger um den Positionssummanden erhöht als die Anzahl Spieler laut Spielsystem
beträgt. Die errechnete Differenz wird halbiert und ist danach der Misserfolgsquotient des
Spielers.
1.8 Für die Berechnung des Siegesbonus eines Spielers wird analog zur Berechnung des
Erfolgsquotienten zunächst die Anzahl seiner Siege gegen die unterste gegnerische
Einzelposition mit der Basis für den Siegesbonus multipliziert. Für jede einzelne
nächsthöhere gegnerische Einzelposition wird daraufhin die Anzahl der Siege des Spielers
gegen diese gegnerische Einzelposition mit der pro höherer Position je einmal um den
Positionssummand für Bonus/Malus erhöhten Basis für den Siegesbonus multipliziert. Die
entstandenen Produkte werden summiert und sind der Siegesbonus des Spielers.
1.9 Für die Berechnung des Niederlagenmalus eines Spielers wird analog zur Berechnung des
Misserfolgsquotienten zunächst die Anzahl seiner Niederlagen gegen die höchste
gegnerische Einzelposition mit der Basis für den Niederlagenmalus multipliziert. Für jede
einzelne nächsttiefere gegnerische Einzelposition wird daraufhin die Anzahl der Niederlagen
des Spielers gegen diese gegnerische Einzelposition nicht nur mit der pro tieferer Position je
einmal um den Positionssummand für Bonus/Malus erhöhten Basis für den
Niederlagenmalus multipliziert. Die entstandenen Produkte werden summiert, mit minus 1
multipliziert und sind der Niederlagenmalus des Spielers.
1.10 Die Basispunkte aller Spielklassen des DTTB werden vom DTTB-Ressort für
Erwachsenensport bis zum 01.08. einer jeden Spielzeit festgelegt. Ihre Höhe ist unabhängig
vom Spielsystem der einzelnen Spielklassen.
1.11 Werte der Parameter für die Spielzeit 2008/2009:
Spielsystem BEQ=BMQ BSB=BNM PSQ PSB
Sechser-Paarkreuz-System 1,500 0,025 1,500 0,025
Bundessystem 2,250 0,050 2,250 0,025
Werner-Scheffler-System 2,250 0,050 2,250 0,025
DTTB-System 9,000 0,090 0,000 0,000
Spielklassen Damen/Herren Basispunkte
1. Bundesliga 50,000
2. Bundesliga 47,000
Regionalliga 44,200
Oberliga 41,600
2 Zu berücksichtigende Mannschaftskämpfe und Einzelspiele
2.1 Für die Berechnung der Bilanzwerte und Bilanzwertdifferenzen der Vorrunde werden alle
Vorrundenspiele berücksichtigt, die bis zum 15. Dezember stattgefunden haben, für die der
Rückrunde alle Rückrundenspiele mit Ausnahme der Relegationsspiele. Vorrundenspiele,
die nach dem 15. Dezember ausgetragen werden, werden für die Berechnung der
Bilanzwerte und Bilanzwertdifferenzen nicht berücksichtigt.
Regional- und Oberligaordnung (RLO) des DTTB (verabschiedete Fassung vom 29.11.2008) 30
2.2 Die Behandlung außerplanmäßig verlaufener Mannschaftskämpfe bzw. Spiele hinsichtlich
der Berechnung der Bilanzwerte ist an den folgenden Stellen der RLO geregelt:
- Mannschaftskämpfe zurückgezogener Mannschaften: A 5.10.2
- Mannschaftskämpfe gestrichener Mannschaften: A 5.11.3
- Mannschaftskämpfe, die wegen Nichtantretens kampflos gewertet worden sind: E 5.11.2
- Mannschaftskämpfe, die wegen Regelverstoßes umgewertet worden sind: E 6.4.3
- Spiele, bei denen ein Spieler aufgegeben hat: E 5.3.6
- Spiele, bei denen ein Spieler nicht angetreten ist: E 5.3.7
- Spiele, die wegen Regelverstoßes umgewertet t worden sind: E 6.1
3 Nicht vergleichbare Bilanzwerte
3.1 Hat ein Spieler an weniger als vier Mannschaftswettkämpfen einer Mannschaft im Einzel
mitgewirkt oder weniger als sechs Einzelspiele bestritten, gilt der resultierende Bilanzwert
als nicht vergleichbar.
4 Bedingt vergleichbare Bilanzwerte
4.1 Hat ein Spieler mit einem vergleichbaren Bilanzwert in einer Mannschaft alle Einzelspiele
gewonnen oder alle Einzelspiele verloren, gilt der Bilanzwert als bedingt vergleichbar. In
beiden Fällen kommen die Bilanzwertdifferenzen gemäß 6 und deren Konsequenzen
uneingeschränkt zur Anwendung. Darüber hinaus kann ein Spieler ohne Einzelniederlage
ggf. innerhalb der Mannschaftsmeldung noch höher platziert werden, und ein Spieler ohne
Einzelsieg kann ggf. noch tiefer platziert werden, als es die Bilanzwertdifferenzen fordern
bzw. zulassen. Die Entscheidung trifft die spielleitende Stelle.
5 Mehrere Bilanzwerte eines Spielers
5.1 Für die Berechnung eines Bilanzwertes werden nur die Spiele eines Spielers in einer
Mannschaft berücksichtigt. Ein Spieler, der in einer Halbserie in mehreren Mannschaften
gespielt hat, hat entsprechend viele Bilanzwerte.
5.2 Hat ein Spieler (aufgrund des Einsatzes in mehreren Mannschaften) mehrere Bilanzwerte,
so werden für die Ermittlung seiner Spielstärke all diese Bilanzwerte verwendet, aus denen
zu diesem Zweck der Spieler-Bilanzwert errechnet wird.
Für dessen Berechnung werden alle Bilanzwerte des Spielers mit der Anzahl der jeweils
zugrundeliegenden Einzelspiele multipliziert. Die Produkte werden summiert und durch die
Summe der insgesamt gespielten Einzelspiele geteilt.
Nur, sofern einer oder mehrere der Bilanzwerte vergleichbar sind, ist auch der resultierende
Spieler-Bilanzwert vergleichbar.
5.3 Hat ein Spieler (aufgrund des Einsatzes in nur einer Mannschaft) nur einen Bilanzwert, so ist
dieser gleichzeitig sein Spieler-Bilanzwert.
6 Bilanzwertdifferenzen und ihre Konsequenzen
6.1 Die Bilanzwertdifferenz zweier Spieler wird ermittelt, indem vom Spieler-Bilanzwert des
tieferen Spielers der Spieler-Bilanzwert des höheren Spielers subtrahiert wird. Die
Bilanzwertdifferenz zweier Spieler ist demnach positiv, wenn der tiefere Spieler einen
größeren Spieler-Bilanzwert als der höhere Spieler hat, negativ, wenn der höhere Spieler
einen größeren Spieler-Bilanzwert als der tiefere Spieler hat und 0, wenn beide Spieler den
gleichen Spieler-Bilanzwert haben.
Beispiel: Wenn Spieler A mit einem Spieler-Bilanzwert von 4,368 vor Spieler B mit einem
Spieler-Bilanzwert von 2,751 gemeldet war, beträgt die Bilanzwertdifferenz der beiden -
1,617 (2,751 - 4,368). Wäre Spieler B vor Spieler A gemeldet gewesen, wäre die
Bilanzwertdifferenz der beiden +1,617 (4,368 - 2,751).
6.2 Für die Entscheidung, ob Spieler A vor Spieler B gemeldet werden muss, ist die
Bilanzwertdifferenz zwischen beiden Spielern maßgeblich. Sofern mindestens einer der
beiden Spieler keinen vergleichbaren Spieler-Bilanzwert hat, entscheiden die zuständigen
Stellen in eigener Verantwortung über die Reihenfolge der beiden Spieler.
6.3 Sofern ein Spieler vor einer Spielzeit den Verein gewechselt hat, ist sein Spieler-Bilanzwert
aus der letzten Rückrunde für die Einreihung in die Mannschaftsmeldung des neuen Vereins
Regional- und Oberligaordnung (RLO) des DTTB (verabschiedete Fassung vom 29.11.2008) 31
nur dann heranzuziehen, wenn er in einer Gruppe erzielt worden ist, die auf dem direkten
Pfad der Gruppen zwischen dem Kreisverband des neuen Vereins und der 1. Bundesliga
liegt. In diesem Fall wird bei der Entscheidung über Umstellungen und Sperrvermerke so
gerechnet, als ob der neue Spieler in der vorangegangenen Rückrunde bereits an der
Position gespielt hätte, an der er von seinem neuen Verein für die neue Vorrunde gemeldet
worden ist. Sollte der Spieler seinen Spieler-Bilanzwert stattdessen in einer anderen Gruppe
erzielt haben, entscheiden die zuständigen Stellen in eigener Verantwortung über die
Einstufung dieses Spielers.
6.4 Bei einer Bilanzwertdifferenz kleiner als -0,500 darf nicht umgemeldet werden.
6.5 Bei einer Bilanzwertdifferenz von -0,500 bis 2,500 kann der Verein ummelden.
6.6 Bei einer Bilanzwertdifferenz größer als 2,500 muss umgemeldet werden.

Gruß Michael
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