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Alt 06.02.2003, 12:52
User 1878 User 1878 ist offline
Foren-Stammgast 4000
 
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@ Uwe:
Na, das ist ja zumindest mal eine klare Aussage und damit Anlaß genug zu weiterer Diskussion.
Zunächst: Ich selbst habe nicht versucht, gegen Frank Müller zu polemisieren, sondern wollte lediglich auf das Dilemma hinweisen, in dem ein TT-Profi steckt, wenn er gegen Müller an den Tisch muß.
Die Frage der Zulässigkeit seines Materials habe ich aufgeworfen, weil ich es als offenes Geheimnis verstanden habe, dass daran Zweifel bestehen. Warum diese nicht ausgeräumt werden können, bleibt mir rätselhaft.
Ich hoffe, meiner Hochachtung vor seiner Reaktionsfähigkeit und seinem an sein Material angepassten Spiel ausreichend Ausdruck verliehen zu haben.

Zu Polemik besteht also auch m.E. kein Anlaß.
Den Rest deiner Aussage empfinde ich dann jedoch polemisch und schlichtweg falsch, aber vielleicht willst Du damit ja auch nur eine Gegenrede provozieren.
Also dann:
Erstligaprofis zeichnen sich allesamt mitnichten durch roboterhaftes TT-Spiel aus, sondern sind ganz im Gegenteil mit allesamt hochentwickeltem Ballgefühl gesegnet. Die Ball wechsel sind halt oft nur so kurz, weil das dem modernen Tischtennis entspricht und schlichtweg am erfolgversprechensten ist.
Ein jeder dieser Leute ist in einem Schaukampf in der Lage, Zuschauer mit spektakulärsen Aktionen zu begeistern.
Ebenso behaupte ich, dass Du auch jedem einen Abwehrschläger mit Material in die Hand geben könntest und er nach kurzer Gewöhnung dennoch in der Lage wäre, auch damit Ol oben oder RL erfolgreich zu spielen.
Warum wohl können polnische Gastspieler in irgendwelchen BOLs oder LLs bei Trainingsspielchen mit Schlägern ohne Beläge gegen Mannschaftskameraden gewinnen?
Soviel zum Thema "Tischtennis wie ich und Du versus Erstligatischtennis".

Ich bleibe dabei, ein TT-Profi ist sehr wohl in der Lage, Müller auszuschupfen oder mit Ballonabwehr zu veralbern. Nur verliert er halt optisch bei jedem Spiel, in dem er Müller nicht per Topspin die Noppen von der RH rasieren kann.
Hinzukommt sichernoch, dass ein Profi vermutlich denkt, dass es mit strammem Nach-Vorne-Spielen gehen muß und das dann noch ohne große Anstrengung. So kommen dann wohl die Satzgewinne Müllers zustande.

Gruß Tom
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