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AW: "Glückwunsch", Udo!
Fakt ist, daß der jetzige Vorstand in wesentlichen Dingen von den Interessen seines Ehrenvorsitzenden und denen der hauptamtlichen Mitarbeiter gelenkt wird. Die Anzahl dieser hauptamtlichen Mitarbeiter ist in den letzten Jahren trotz der Automatisierung administrativer Tätigkeiten ("tt-click") stetig gestiegen.
Fakt ist auch das der Vorstand den Erfolg seiner Arbeit vorrangig über überregionale Erfolge definiert. Insofern konzentrieren sich die Bemühungen aller Beteiligten im wesentlichen auf den Leistungssport. Hier sind immer mehr Mittel (z.B. Internat) und Personalressourcen bereitgestellt worden.
Auch wenn dies die Reputation des TTVN auf Bundesebene verbessern mag, die Lasten trägt die Basis, die einerseits wenig von diesen Entwicklungen profitiert, andererseits aber immer wieder zur Finanzierung über die Erhöhung von Beiträgen, Umlagen und Strafen herangezogen worden ist (und wahrscheinlich auch in Zukunft wird).
Selbst wenn Teile der Personalkosten von anderen Stellen übernommen werden, einen entsprechenden Eigenanteil trägt der TTVN immer. Und so ist der Etat im wesentlichen durch die steigende Anzahl hauptamtlicher Mitabeiter stetig gestiegen, ohne daß die Finanziers dieser Maßnahmen (alle Vereine und deren Mitglieder) davon direkt profitieren würden.
Daraus entsteht dann eine Ursachenkette, bei der "steigende Etats" zu "steter Finanznot des TTVN's" und "erhöhter finanzieller Belastung der Vereine" führen und dies in Kombination mit der " herrschenden Intransparenz" zu einer wachsenden Unzufriedenheit und Unmut an der Basis führt.
Ein Mittel um diesem Dilemma beizukommen wäre das Einfrieren des Budgets um Vorstand und Hauptamtlichen ein klares Signal zu geben, daß nicht jedes Abenteuer von der Basis bezahlt wird, sondern daß mit den vorhandenen Mitteln Prioritäten zu setzen sind.
Ein Ende dieser schleichenden Entfremdung des TTVN von seiner (Amateur-)Basis kann aber erst dann erreicht werden, wenn diese Basis auch bereit ist Verantwortung zu übernehmen und in ihrer Arbeit Schwerpunkte setzt, die sich deutlich von den rein leistungssportgetriebenen Interessen absetzen.
Aber noch scheint die "träge Basis" nicht wirklich dazu bereit den Aufstand zu proben, die Leidensfähigkeit ist noch größer als der Frust. Wenn allerdings hier niemand die Initiative ergreift, dann könnt ihr sicher sein, daß dieser Vorstand und seine Hauptamtliche ihren "erfolgreichen Weg" weitergehen werden und diesen über immer neue Umlagen und Beiträge finanzieren werden.
Viel Spaß
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