Zitat:
Zitat von druckknecht
TTF Dannstadt
Der gute Matthias ist natürlich keine 70  , da fehlen ihm noch 20 Jahre.
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Es fehlen weit mehr als 20 Jahre !!!


Aber das Thema ist wirklich sehr interessant. Meine Erfahrung als Trainer und Abwehrspieler dazu:
erst nach 20 Jahren Trainertätigkeit kam ich überhaupt auf die Idee einem Jugendlichen das Abwehrspielen beizubringen. Inzwischen sind es zwei Jungs und die erste Schülerin fängt damit an.
Bei den Anfängern mache ich allerdings keine Unterschiede. Bis zur "Tischreife" (10 Übungen für Anfänger) ist der einzige defensive Schlag der RH-Schupf. Aber soeben kommt mir die Idee als 11. Übung einen Schnittverteidigungsschlag aufzunehmen (werde ich mal ausprobieren...).
Das Problem bei der Ausbildung von Abwehrspielern: sie müssen in der gleichen Zeit mehr unterschiedliche Techniken lernen, denn ein moderner Abwehrspieler muss alle Schläge beherrschen. Von daher stellen sich Erfolge nicht so schnell ein, was wohl mit ein Grund sein könnte, eher Angreifer auszubilden.
Ein Argument für das Abwehrspielen: wenn es wenige Abwehrspieler gibt, kann das wieder ein Vorteil sein, da man gegen ein ungewohntes Spielsystem agieren muss.