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Alt 15.03.2009, 13:11
Abwehrtitan Abwehrtitan ist offline
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AW: Amoklauf in Winnenden und Wendlingen

Die Waffe selbst ist nie das Problem, das ist lediglich ein Stück Metall, der Typ, der dahinter steht schon eher, über den sollte man sich Gedanken machen. Das allerdings tun die Psychologen, Kriminologen und Soziologen seit Äonen und kommen zu keinem Ergebnis.

Es läßt sich nicht vorhersagen wann die "kritische" Masse" erreicht ist, es gibt zwar Anzeichen für Gewaltbereitschaft, "Karrieren" oder sozusagen idealen "Nährboden", wann aber der berühmte kleine Auslöser kommt ist von der individuellen Leidensfähigkeit und anderen Umständen und Situationen abhängig.

Jetzt könnte man hergehen und prophylaktisch jeden wegzusperren der eine bestimmte Summe an Anzeichen zeigt (da wäre ich schon lange weg, [ungünstige Entwicklung in der Jugend, verbale Äußerung der Gewaltbereitschaft, Historie, Fatalismusneigung, Stress...] ), manch anderer hier auch. Nun ist es aber so, daß ich das niemals zustande bekäme einen wehrlosen Menschen zu traktieren, sprich es kommen eine Reihe anderer "Verhinderungseigenschaften" zur Wirkung [Mitleid, besser Mitgefühl, Nachdenken über Folgen, Gewissen, Verantwortungsgefühl, Halt in einem sozialen Umfeld, u.v.m.]. Also muß extrem viel zusammenkommen damit eine Seele soweit entgleist, das solche Harakiriaktionen möglich werden. Lernen wir zu akzeptieren, daß man das einfach nicht verhindern kann, auch nicht durch ein Verbot von Waffen [die gibts auf dem Schwarzmarkt zu lächerlichen Konditionen heutzutage, und ohne große Mühen und Risiken], so unterstützen wir nur das Entstehen eines "Schattenmarkts", und verlieren die Kontrolle darüber wer Waffen hat oder nicht. Mir ist ein registierter Waffennarr lieber als ein unbekannter Irrer, der sich schwarz mit Waffen versorgt. Diese Subkultur existiert ohnehin, das muß man nicht noch weiter fördern.
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