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Alt 09.02.2003, 15:55
A.Rendler A.Rendler ist offline
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Re: MA1

Und dabei könnte alles so einfach sein!!!!

Der Yasaka Antispinbelag ist in der Belagsdicke nicht entscheidend für Dein unkontrolliertes Testverhalten, dass Du hier beschreibst.
Völlig unverständlich ist, dass Du dieses Schlägerholz über den empfohlenen Max.-Richtwerten von 1,7 mm bei Normalkleben und 1,5 mm bei Frischkleben im VH-Bereich spielst, denn dieses Holz ist für dünnere Spielbeläge entwickelt und ausgelegt worden. Offensichtlich scheinst Du das beim Lesen nicht mitbekommen zu haben. Wer also variooffensive Spielbeläge in dieser Belagsstärke verwendet, der braucht sich nicht zu wundern, wenn das Testergebnis unzufrieden ausfällt, weil eine Überforderung des Schlägerholzes zu einer erhöhten Isolationsspannung der Oberflächungspannung auf der Schlägerblattfläche führt und garantierte Spieleigenschaften völlig aufhebt.

Du solltest also den Andro-Revolution auf mind. 1,7 mm reduzieren und dann wird sich auch ein erfreulicheres Testergebnis für Dich einstellen, dass auch den Anti-Power besser zur Geltung kommen lassen wird, denn die verwendete Belagsstärke wirkt sich auch auf den RH-Belag aus.

http://www.achim@re-impact.de/



Zitat:
Original geschrieben von Keyser Soze
Testbericht RE-IMPACT MA 1
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Beläge:
Andro Revolution 2,1
Yasaka Anti Power 2,0
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Aufschläge:
riesig viel Spin (trotz schlechterer Schlägerhaltung, die das dicke Holz mit sich bringt)
Schupf:
Katastrophe, grade mit meinem Anti (eigentlich seeehr sicher) harmonierte das Holz überhaupt nicht (und es lag nicht am Tempo, mein nomales Holz ist auch ein OFF)
Topspin (weich):
ohne Ausnahme supertoll (viel Kontrolle und trotzdem viel Spin im Toppi)
Topspin (hart):
weniger toll, da das Holz zu schwammig für diese Schläge ist
Schuß:
hmmm ... weis nicht genau ... im richtigen Moment (und ohne jeglichen Oberschnitt) getroffen, wurde es eine Rakete, aber sobald ich mit etwas OS schießen wollte, wirkte sich der weiches-holz-faktor wieder negativ aus
Unterschnitt-Abwehr (mit Anti):
fast nicht möglich, gerade bei diesen Schlägen entwickelte mein Holz sehr viel Speed
Unterschnitt-Abwehr (mit Revolution):
auch hier wollte das Holz schneller als ich
Block (mit Revolution):
das Holz bietet praktisch keinen Katapult, folglich gab's auch keine Blocks, die irgendwie zu Punkten führten (Ausnahme: weiche Stop-Blocks funktionierten ganz gut, aber wenn der Gegner weis, daß sie immer kurz kommen, kann man die Blocks auch weglassen)
Halbdistanz-Spiel:
siehe Block bzw, harter Topspin ... Topspin-Duelle waren also auch nur bedingt möglich
Anti-"Schnullerei" (Blocks,Topspins,"Hinhalten",etc.):
ging nicht (zu viel Tempo im falschen Moment) ... ist aber eher positiv zu sehen, da ich mit solchen Aktionen (meistens bei hoher Führung) auch öfter mal mein eigenes Spiel kaputt mache

RE-IMPACT-Extras:
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Schelle/Langsame Spielvariante:
falls es tatsächlich einen Tempo-Unterschied gibt: ich hab nix davon gemerkt, aber wahrscheinlich bin ich als Bezirksliga-Spieler einfach zu schlecht, um solche Feinheiten zu erkennen ... kein Problem
Gewicht:
ist sicher Gewöhnungssache, aber ich fand's gut, man spart Kraft (Nachteil ist allerdings die daraus resultierende Kopflastigkeit)
"Weichheit" des Holzes:
brachte mir mehr Nachteile, nicht zuletzt, weil man dadurch nur ganz wenig Rückmeldung vom Holz bekommt (bei sehr gefühlvollen Aktionen war ich manchmal unsicher, ob ich überhaupt getroffen hatte)
Form:
da das Holz breiter als ein "normales" ist, holt man (glaube ich) gerade beim Abwehrspiel ein paar mehr Bälle
Preis:
völlig überzogen

Sonstiges:
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auch mit mehreren Kleberschichten ist kein "Klick" zu erreichen
bei 13mm Seitenkante haben wir uns überlegt, ob man da vielleicht eine LN draufkleben sollte


FAZIT:
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Ein toller Schlußsatz fällt mir leider nicht ein, aber die überwiegende Anzahl von 's gegenüber den 's lässt ahnen, daß ich das Testholz zurückschicke, und mein Carbon-Holz wieder "bele(ä)ge"!

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Keyser Soze
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