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Die Umstellung auf Penholder dauert etwa einen Monat, bis man halbwegs spielen kann. Wenn man das Penholderspiel mal testen will, ist dies der früheste Zeitpunkt, um sagen zu können: "Das ist was für mich". Umstellen sollte man nur, wenn das Spielsystem dafür geeignet ist (z.B. Block/Konter dicht am Tisch, um die Patzierungsmöglichkeiten auszunutzen). Das Hauptproblem ist der unterschiedliche Winkel des Schlägers zum Tisch, der dazu führt, das Bälle über den Tisch gehen. Außerdem ist die Schlagauswahl und Durchführung bei den Rückhandschlägen anders. Neuere Spezialschläge wie Rückhandtop mit der Rückseite sollten erst nach einem Jahr ins Training einfließen, zuerst sollte man sich auf die Standardschläge und vorallem den Handgelekseinsatz konzentrieren. Dies ist zum Beispiel auch beim Vorhand-Topspin die größte Hürde: Die Hand geht nicht mehr aus Richtung kleiner Finger zum Zeigefinger, sondern von Innerfläche zu Handrücken, hat dadurch aber auch eine größere Bewegungsamplitude.. Für die meisten Spieler sind die Rückhandschläge (außer Schupf) am schwierigsten zu erlernen.
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