
26.03.2009, 21:39
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AW: Amoklauf in Winnenden und Wendlingen
Zitat:
Zitat von Tony_Iommi
Ich habe hier viel mitgelesen. Was mich immer wieder verbluefft ist folgendes:
Nach Ereignissen dieser Art gibt es zwei Meinungsgruppen. Die eine aeussert/zeigt Anteilnahme, Betroffenheit, Mitleid, etc., die andere wehrt sich gegen solche Emotionen und argumentiert, dass man als Aussenstehender garnicht betroffen sein kann (gut, das ist jetzt alles stark vereinfacht ausgedrueckt - ich geb's zu).
Was mich daran fasziniert ist: wie koennen sich beide Seiten anmassen zu wissen, wie man sich zu "fuehlen" hat und was nun "richtig" ist? Die einen werfen den anderen falsches Mitleid vor und die dann wiederum den anderen Gefuehlskaelte.
Das ist offengestanden zum Kotzen. Der ganze Thread ist in meinen Augen ein Armutszeugnis - aber nicht etwa deswegen, weil sich hier Mitglieder zum Thema geaeussert haben, Betroffenheit oder eben keine Betroffenheit gezeigt haben, sondern sich tatsaechlich anzumassen, ueber andere zu urteilen, wie sie persoenlich mit der Sache umgehen (umzugehen haben).
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Tony, das war bisher einer der besten Beiträge hier drin
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