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Alt 15.02.2003, 02:12
Bernd Beringer Bernd Beringer ist offline
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@ sisu, Juist_Surfer und andere Skeptiker

In einem sind wir uns immerhin einig: die vielen Regeländerungen haben nichts gebracht und sie bringen weiterhin nichts, um Tischtennis populärer zu machen.

Ansonsten teile ich Eure Meinung nicht und halte sie sogar für fatal. Zu meinen (wie sisu), die (vielen) Zuschauer, die am Fernsehen eine Sportart wie Skispringen verfolgen, interessieren sich nicht für den Sport, ist geradezu abenteuerlich. Wie kommst Du überhaupt zu so einer verqueren Meinung? Für was sollte sich denn das Millionenpuplikum sonst interessieren - etwa für die schönen Landschaftsbilder?

Natürlich spielen da die Stars dieses Sports eine Hauptrolle. Aber das sage ich ja: Mit den Stars und ihrer professionellen Vermarktung gelingt es, Millionen für eine Sportart zu interessieren, die wahrlich nicht einfach auszuüben ist.

Diese Stars verdienen viel Geld. Aber sie bringen dieser Sportart auch so viel Geld, dass die Basis mit ihrer z.T. ehrenamtlichen Nachwuchsförderung aus dem Vollen schöpfen kann. Im Fall Skispringen ist es so, dass der gesamte DSV, also auch die bisher so gehätschelten Skifahrer(innen), mittlerweile von den Geldern der Skispringer "leben".

Hört halt endlich auf, die Erfolge unserer Spitzenleute schlecht zu reden ("die Basis macht den TT-Sport stark, nicht die Elite). Wir dürfen Spitzensport und Breitensport nicht auseinander dividieren. Der Breitensport lebt von den Erfolgen des Spitzensports. Wer in der Spitze Erfolg hat, der hat die Medien auf seiner Seite, die Sponsoren, der hat Geld und kann den Nachwuchs fördern. Darüber muss man nicht diskutieren, das ist so - ein kapitalistisches Naturgesetz.

Aus all dem folgt: Wir alle, die "Basis", müssen dem Timo und nach viel mehr deutschen Tischtennisspielern der Weltklasse Erfolg wünschen, eine gute Vermarktung/Presse/Fernsehquoten und mithelfen, dass der TT-Sport in einem guten öffentlichen Licht dasteht. Dann profitieren auch die Basis, der Nachwuchs, die Breitensportvereine. Alles andere ist ein Irrweg. Das schließt, lieber Jaskula, keineswegs Kritik am Fehlverhalten einzelner (bitte nicht aller) Funktionäre aus.
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