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Alt 02.04.2009, 10:24
AlexE AlexE ist offline
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Liebe Sportsfreunde,
ab und an – wenn mir angetragen wird, dass ich mal in das Forum sehen sollte – schaue ich ja gern hinein! :-)
Es scheint dann und wann ja auch so, dass hier Geschriebenes durchaus von Sportsfreunden gelesen wird, auf die es ankommt.
Vorweg möchte ich sagen, dass ich es – ich drücke es einmal "vorsichtig" so aus – unglaublich schade finde, dass es nicht gelungen ist, für das entsprechende Spiel einen sportlichen Vergleich zu finden.
Da ich die „Absprachen“ zwischen den beiden Vereinen bezüglich einer wo möglichen Spielverlegung nicht kenne und ich als 3 Ber scheinbar voreingenommen sein müsste, sollte ich aus Objektivitätsgründen zu möglichen Befindlichkeiten Zurückhaltung bewahren; bisher ist mir das – denke ich – ganz gut gelungen.

Meine objektive Zurückhaltung stößt nun aber an Grenzen.
Erstens glaube ich hier einfach mal, moralische Verfehlungen zu erkennen, zweitens möchte ich aus privaten Gründen endlich mal dem Amateursport entsprechend Terminsicherheit für den 09./10. Mai 2009 haben!
Es scheint „gesellschaftlicher Volkssport“ zu sein, dass man sich vor Gerichten streitet, aber sollte man bei uns im „Hobbysport“ nicht einfach mal sich selbst moralisch hinterfragen, was man hier auf die Spitze zu treiben versucht!?

Ich lasse aus genannten Gründen die „wo möglichen Absprachen zwischen beiden Mannschaften“ außen vor, lasse Fakten sprechen und frage mich, wie es aus dieser Sicht möglich ist, dass ein Verein/Mannschaft „ruhigen Gewissens“ einen Spieltermin verstreichen lassen kann, ohne dass – für jeden aktenkundig/objektiv einsehbar – der "gefragte" Verein den „vorgeschlagenen“ Ausweichtermin bestätigt und der Staffelleiter entsprechend eine Genehmigung erteilt hat.

Es tut mir leid es so ausdrücken zu müssen, aber – seit 1978 spiele ich Tischtennis, „Jahrzehnte“ habe ich als Mannschaftsführer erfolgreich und weniger erfolgreich Spiele verlegt – so ein „freches“ Verhalten ist mir noch nicht begegnet.

Und um es gleich dazu zu sagen – aber die meisten werden es wissen – habe ich „Jahrzehnte lang“ die Termine mit meinen polnischen Mannschaftsfreunden aus Gorzow und Zawiercie (in der Nähe von Kattowitz) abstimmen müssen. In der Regel sind mir diese Abstimmungen mit den gegnerischen Vereinen gelungen, wenn nicht, dann hatte ich/meine Mannschaft halt Pech gehabt. Ich/wir hatten uns halt darauf eingelassen, mit Sportsfreunden zu planen, die nicht um die Ecke „greifbar“ sind. Nun kann man fragen, was ist sportlich fair oder Wettbewerbsverzerrung. Man sollte sich einmal hinterfragen, ob es durchaus auch Wettbewerbsverzerrung sein kann, wenn ein Verein aus bekannten Gründen gegnerischen Vereinen Terminverlegungen abnötigt, nur weil er mit seiner selbst geschaffenen – sehr problematischen – Logistik in Schwierigkeiten gerät. Zu einer „solchen guten“ Mannschaft gehören nicht nur „gute“ Spieler, sondern auch ein gutes "Planungsteam". Tabellenpositionierungen dürfen hier keine Rolle spielen; schon aus rein moralischen Gründen!

Ich spreche aus eigener Erfahrung und sollte wo möglich nicht „mit Steinen in meinem Glashaus werfen“, aber bei mir sind noch keine solchen Scherben gefallen. Ich empfinde es als moralisch, sportlich und fair, zu akzeptieren, gegnerischen Mannschaften nicht Spielverlegungen abzunötigen, bei denen sie sich selbst schwächen würden und - wenn es eben nicht anders geht - sich selbst geschwächt „durchzubeißen“.

Ich fordere alle Beteiligten und Entscheidungsträger auf, endlich zur kurzfristigen öffentlichen Offenbarung beizutragen. Es kann nicht sein, dass ein Spiel, welches am 09.02.2009!!!!! hätte ausgetragen werden müssen, scheinbar immer noch vakant ist. Das widerspricht allen Regeln von Spielverlegungen aus der Wettspielordnung, mit denen sich alle anderen Mannschaften – insbesondere auch wir von 3 B Berlin – eigentlich gleichberechtigt auseinander setzen mussten.

Aus den mir bekannten, bisher öffentlich vorliegenden Sachstand und der juristischen Gegebenheiten beim BTTV entzieht es sich mir meiner Vorstellungskraft, eine Entscheidung zu akzeptieren, die nicht durch den spielbetriebssachkundigen Staffelleiter abgesegnet ist.

Wäre es nicht ein nettes christliches Ostergeschenk, wenn unter Berücksichtung der dahinter verborgenen Werte, für die interessierte Berliner Tischtennisfamilie eine abschließende, zielorientierte und faktenschaffende Stellungnahme vorgenommen werden könnte, aus der nicht der wo mögliche „Tod“ des Rufes der Beteiligten, sondern dessen Wiederauferstehung hervorgeht! ;-)

In diesem Sinne verbleibe ich mit besten Grüßen
Alexander Eisenfeld

Geändert von AlexE (02.04.2009 um 12:10 Uhr) Grund: Informationsgehalt richtig gestellt
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