Zitat:
Zitat von Cole Turner
Der beste Hobbyspieler ist immer noch deutlich schlechter als der schlechteste Vereinsspieler, das sehe ich genauso. Aus dem einfachen Grund, weil die Hobbyspieler einfach keinen Schnitt kennen. Woher auch, bei den "Brettchen", mit denen die spielen. Allerdings, wenn Du Dich auf das gleiche Niveau begibst und unteren den gleichen Materialvoraussetzungen - z.B. bei den hotelüblichen Holiday-Swimming-Pool-Open im Sommerurlaub mit Badelatschen und "Brettchen" - hast Du es selbst als LL-Spieler nicht ganz einfach, den Titel zu holen...
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Das stimmt so schon mal definitiv nicht. Es gibt sicherlich Hobbyspieler (also Nichtvereinsspieler), die eine beachtliche Spielstärke haben und viele Vereinspsieler schlagen. Die spielen natürlich dann auch mit halbwegs vernünftigen Schlägern und nicht irgendwelchen Käsebrettchen.
Um mal einen Vergleich anzustellen, behaupte ich, dass ich als reiner Amateur- und Hobbyspieler im Bereich Tennis und Badminton den einen oder anderen Vereinsspieler aus der untersten Klasse schlage. Ich habe schon mit schwächeren Vereinsspielern gespielt und weiss wie stark die ungefähr sind. Meine Schläger hierfür sind im Mittelklassebereich angesiedelt. Und wenn dann ein Vereinstennisspieler behaupten würde, ich wüsste nicht was Schnitt ist, dann dürfte der gerne mal meinen Rückhandslice vom Boden kratzen.
Ein Gefühl für Schnitt kann man ebne auch aus vielen anderen Sportarten mitbringen. Deswegen ist Hobbyspieler nicht gleich Hobbyspieler und Vereinsspieler nicht gleich Vereinsspieler.