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Am kommenden Sonntag um 10 Uhr steigt also das große Meisterschafts-Duell Eilenburg I gegen Frickenhausen II. Gewinnt Eilenburg, dürfen sich Ammann & Co die Meisterkrone probehalber schon mal aufsetzen: Keine andere Mannschaft kann sie wohl noch gefährden. Und wie man hört, wollen sie neuerdings den Aufstieg auch wahrnehmen (das klang zu Beginn der Saison mal anders).
Gewinnt Frickenhausen, sind sie durch; spielen sie Unentschieden, haben sie's noch nicht ganz geschafft: Am 29.3. kommt das starke Seckenheim zu den Schwaben (Vorspiel 8:8, bisher einziger Punktverlust für die Bundesliga-Reserve).
Wie stehen die Chancen für Frickenhausen? Halten die Nerven im Eilenburger Hexenkessel? Wie kommen sie mit den für sie (außer Frasch und Stritt) unbekannten und gewöhnungsbedürftigen Verhältnissen in der Eilenburger Turnhalle zurecht? Nun ja, am Samstagabend dürfen sie schon mal üben - gegen Eilenburg II.
Und wie ist Eilenburg drauf? Das vordere Paarkreuz hat in der Rückrunde bisher "geschwächelt": Gavrilov (RR 6:4) hat in der Rückrunde gegen Seckenheim und gegen Heilbronn alle Spiele verloren. Der in der Vorrunde so starke Kuzmin (RR 2:5) verlor unter anderem gegen Egeholt, Habjanec und Bindhammer. Umso stärker dafür die neue Eilenburger Mitte: Zavoral (RR 7:0) und Feber (RR 7:1, nur Niederlage gegen Krieger) überzeugen auch in der Eilenburger Ersten. Doch Gerold und Frasch (beide RR 4:0) stehen ihnen nicht nach. Fällt die Entscheidung hinten (Eilenburg auf dem Papier vielleicht ein bisschen stärker) oder in den Doppeln? Wir werden sehen - für Hochspannung ist allemal gesorgt.
Ein Anti-Abstiegsduell steigt übrigens in Augsburg, wo der TTC Wehr vorab alles klar machen kann - aber nur mit einem Sieg. Und den wollen auch die Fuggerstädter, die sicherlich wieder mal "Altmeister" Helmut Grob einsetzen.
Allerdings ist ja auch noch Eilenburg II gewaltig in den Abstiegspoker verwickelt: immer noch keine offiziellen Punkte. Ändert sich das noch, Mathias, und wenn ja, wie?
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