Ich habe das nun nicht alles nachgerechnet und überprüft, ob es stimmig ist. Ich möchte dennoch zu dieser Diskussion noch ein paar Hinweise geben.
Zitat:
Zitat von PeterPlan
So ein System ist wesentlich fairer als das zur Zeit in Berlin angewandte.
Warum soll auch ein TopMann der Bezirksliga in einer tieferen Klasse spielen, als einer der in der Landesliga hinten keine Spiele gewinnt?
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An sich hast du recht, aber bei vielen Turnieren (Tegel Open, Spandauer Meisterschaften etc.) kommen ja Leute von außerhalb. Diese müssen ja auch eingestuft werden. Falls sich jetzt jemand denkt "Kein Problem, die haben ja solche Zahlen schon!" der irrt. Es gibt zwar in der Tat in sehr vielen Verbänden solche Zahlen, aber nicht überall die gleichen! Ich habe mal ein bisschen quer durch Deutschland geschaut. Alle Verbände, bei denen ich geschaut habe, ist eine solche Zahl im TTLive oder im Click-TT ablesbar. Allerdings ist die Frage, ob die auch jeweils gleich berechnet werden. Im
Badischen TT Verband gibt es zum Beispiel sog. Bilanzwerte, die in Prozent ausgedrückt werden. Das System ist also keineswegs überall gleich. Dazu kommt die Frage, wofür die Zahlen letztlich verwendet werden. Als klare Vorgabe für Mannschaftsaufstellungen? Oder dienen sie eher der Orientierung für den Staffelleiter? Oder werden sie gar nicht verwendet sondern nur abgedruckt?
Dies habe ich nicht überprüft, denn dann hätte ich mir auch noch irgendwelche Ergänzungsbestimmungen zur WO ansehen müssen.
Dann noch der Hinweis aus eigener langjähriger Erfahrung: Wenn jemand einen Antrag stellt, der mit komplizierten mathematischen Konstrukten aufwartet, muss dies beim Verbandstag extrem gut erklärt werden! Die Vereine werden einer Änderung nur zustimmen, wenn sie sie auch verstehen. Ich sage gleich, dass so ein Antrag sehr wahrscheinlich an seiner Komplexität scheitern wird, unabhängig davon wie gut durchdacht das System ist. In vielen Fällen ist es sehr viel einfacher erstmal einen wenig komplexen Antrag einzureichen - wissentlich dass dieser Schwächen hat - und dann das System nach und nach entsprechend anzupassen. Wenn das System nämlich erstmal vorhanden ist, sind auch komplexere Änderungen viel einfacher durchzusetzen.