Zitat:
Original geschrieben von Cogito
Für das werte Publikum: einen Ball auf das nackte Holz fallen lassen und dabei das Holz seitwärts beschleunigen => wer hingucken will (manche wollen offensichtlich nicht), kann eine minimale Rotation* des Balles beobachten. Diese kann "stärker" oder schwächer ausfallen und gibt Auskunft über das Effetverhalten des Holzes.
*ob das jetzt "Schnitt" ist, hängt wohl sichtlich nur von einer quantitativen Definition ab.
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Hi Cogito,
diese Aussage kann man so nicht stehenlassen, denke ich.
Das durch von Dir beschriebenen Test die Rotationswirkung eines Holzes beweisbar ist, halte ich für sehr fraglich.
Denn, mache den Test mal mit dem glatten Buchenfurnier eines MA1, mit einem Standardholz (ultraversiegelt) und mit einem T3. Natürlich wird da das T3 die meiste Rotation erzeugen, gefolgt vom Ma1 und erst dann wird das Normalholz kommen.
Wenn Du jetzt aber ein Normalholz wie z.B. das Stiga Allround nimmt, die Oberfläche anrauhst (ja, das Limbafurnier ist relativ rau auf der Oberfläche) und den Test dann wiederholst, wird das Stiga Allround schon besser als das MA1 sein.
Oder?
Grüße
Benjamin
PS. aber die Beobachtung stimmt dennoch, auch wenn die Beweisführung meiner Meinung nach falsch ist. Rendlerhölzer erzeugen mehr Rotation!