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Alt 30.04.2009, 20:38
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Michael F. aus Köllerbach
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AW: Antrag auf Vorstandswahlen für den STTB

Zitat:
Zitat von Frank Schmidt Beitrag anzeigen
Rechtsanwälte mit Spezialgebiet Vereinsrecht, die nebenbei auch noch als Präsident eines Verbandes einer anderen Sportart tätig sind, haben allerdings nicht so viel Ahnung, wie einige bei TT-News.
Auf der Generalversammlung hat sich genau ein Rechtsanwalt zu Wort gemeldet, der "zufällig" seit kurzem auch Vereinsdelegierter der Tischtennisabteilung vom SV Kirkel ist, weil sein Sohn dort TT spielt. Er ist auch Präsident des Saarl. Volleyballverbandes und vom STTB-Vorstand mit der Überprüfung des Satzungsentwurfes beauftragt worden.

Andere Rechtsanwälte, wie z.B. der von Markus Timmer oder meiner dürfen an der Generalversammlung gar nicht teilnehmen, weil es STTB-Fremde sind.

Dieser Delegierte vom SV Kirkel hat sehr intensiv von seinem Rederecht Gebrauch gemacht und seine Rechtsauffassung ausführlich dargelegt.

Sicher gibt es auch andere Möglichkeiten, wie hier im Forum korrekt aufgezeigt.

Die Mehrheit der Vereine teilt die Auffassung des komm. Präsidenten und des Ehrenpräsidenten und hat eine ganz neue Satzung mit geringfügigen Änderungen beschlossen. Vorstandswahlen sollen stattfinden, ein Termin wurde nicht genannt, da man ja die Satzungseintragung beim Gericht abwarten muss. Somit ist der Verband weiter nur bedingt handlungsfähig mit 1. Vorsitzenden im Vereinsregister, der 2007 abgewählt wurde und kommissarischen Präsidenten, der von einem Präsidium gewählt wurde, welches das Amtsgericht insgesamt nicht als Vorstand ansieht, weil es nach ungültiger Satzung gewählt wurde.

Folgende Antwort hat Rainer Germann vom Amtsgericht Saarbrücken erhalten:
„In der Vereinsregistersache des Saarländischen Tischtennisbundes e.V. teilen wir Ihnen in Beantwortung Ihres Schreibens vom 19.01.2009 mit, dass das Gericht auf Grund der verwickelten Sachlage keine Auskunft erteilen kann und darf, wer derzeit den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertritt."

Hoffentlich kommen die Vorstandswahlen noch in diesem Jahr.

Ansonsten hat der Rechtsanwalt an das Vertrauen der Vereine in die Arbeit des Vorstandes appeliert. Ich habe gestern den Eindruck gewonnen, daß die große Mehrheit der Vereine die Arbeit, so wie sie läuft, für gut hält und auch weiter dem Ehrenpräsidenten und dem komm. Präsidenten vertrauen. Die Vereine scheinen in der großen Mehrzahl die hier in den verschiedenen Schreiben veröffentlichten Methoden zu akzeptieren oder mindest wohlwollend zu dulden. Anders kann ich mir die Zurückhaltung der Vereine nicht erklären.
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