Zitat:
Original geschrieben von Vektor
Denn wenn aus der Formulierung herauszulesen wäre, dass es immer eine freie Hand geben müsse, so kann mit derselben Logik geschlossen werden, dass es immer (nicht nur beim Schlag) eine Schlägerhand geben muss. Das Fallenlassen des Schlägers würde damit direkt zumn Punktverlust führen, was wiederum nicht aktuelle Auslegung ist ...
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Moment - während Du den Ball nicht schlägst, kannst Du den Schläger auch zwischen die Zähne klemmen oder auch in beiden Händen halten. Interessant wird freie Hand/Schlägerhand ja nur beim Schlag und beim Berühren des Tisches - und natürlich beim Aufschlag
D.h. wenn Du den schläger fallen lässt, kannst Du ihn gerne wieder aufheben und weiterspielen (egal in welcher Hand Du den dann hast). Allerdings darfst Du nicht mit der "ehemaligen" Schlägerhand den Ball "unterhalb des Handgelenkes" schlagen (wenn Du den Schläger noch nicht wieder in der Hand hast) und somit weiterspielen - in diesem Moment hast Du nämlich keine Schlägerhand mehr.
Aus der Formulierung kann man denke ich (leider) beide Auslegungen ableiten und jeder wird die sich herleiten, die im in der Situation geschickt erscheint. Da der DTTB-SR-Ausschuss eine für den Bereich des DTTB verbindliche Regelauslegung geschaffen hat, wird wohl jeder diese akzeptieren müssen (beidhändiger Schlag verboten). Wer dann mal international spielt, darf sich an die Auslegung der ITTF halten