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AW: WM-Bilanz: Chinas Übermacht - eine Gefahr für den Tischtennissport?
@$PoRt$mAnn:
O.k., teilweise einverstanden. Beim TT ist es allerdings schon so, dass ein hiesiges Jungtalent konkurrenzmässig im Prinzip der wohl besten Ausbildungs- und Selektionsinstitution im Sport überhaupt mit unzähligen Einsteigern gegenübersteht (gemeint ist die chinesische TT-Ausbildung). Dies bei finanziell begrenzten Aussichten. Die Ausbildung eines Tennisspielers ist bedeutend kostspieliger, was dazu führt, dass nicht so viele talentierte Kinder überhaupt systematisch gefördert werden können. Bei geringerer Konkurrenz ist hier ausserdem der ev. "Return on Investment" deutlich grösser. Psychologisch spielt vielleicht noch eine Rolle, dass an unseren Gestaden beim TT der persönliche Imageschaden, falls man ein gestecktes berufliches Ziel (TT-Profi) nicht erreicht, sicher bedeutend grösser ist als wenn man gescheiterter Tennisprofi wird.
Wenn ich ein koordinativ sehr begabtes Kind mit Interesse an Ballspielen hätte, würde ich es eher zum Tennis als zum Tischtennis führen. Zum Fussball muss man niemanden führen, das machen ja sowieso alle.
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Dr. Strangelove
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