@brati
Wenn Du den Belag 20 Minuten trocknen läßt, ist es kein Wunder,
daß der Frischklebeeffekt bald nachläßt, da sich schließlich die für den Effekt verantwortlichen Lösungsmittel in alle Richtungen verflüchtigen können und weniger im Schwamm bleibt. Daher am besten noch etwas feucht kleben, nicht nass, da es sonst ziemlich lange dauern kann, bis der Schläger korrekt spielbar ist.
Zum "Wölbungsproblem":
Wenn Du den Belag ordentlich mit Kleber einschmierst, wird er sich irgendwann wölben in die "richtige" Richtung, d.h. wenn Du auf das Obergummi schaust, kommen die Ränder hoch.
Und erst, wenn er diesen Zustand erreicht hat, solltest Du den Belag aufs Holz tun. Das verhindert, daß der Belag sich nach dem Verkleben mit dem Holz noch extrem weit ausdehnt, was auch Blasen provozieren könnte, besonders, wenn man nicht anrollt.
Auf ein leichtes Anrollen, wie Outsider2 es beschrieben hat, würde ich an Deiner Stelle nicht verzichten.
Verstehe gar nicht, was Dich an überstehenden Belägen stört. Normalerweise stört das nur Schiedsrichter
Mit überstehenden, sprich gestreckten Belägen spielt es sich außerdem eh viel besser.
Und wenn Du Dich aus ästhetischen Gründen daran störst, kann man auch immer noch zur Schere greifen. Natürlich mit der Gefahr, daß die Beläge dann am nächsten Tag vielleicht zu kurz sind, vor allem, wenn man sie nach dem Spielen abzieht. Was sich jedoch spätestens beim zweiten Kleben an einem Tag wieder in Wohlgefallen auflöst. Und da es sich vorgeklebt, führt unter anderem ja auch zur Streckung, auch viel besser spielt...
Nun, im Endeffekt muß jeder für sich rausfinden, nach welcher Methode er am besten seinen Schläger zusammenbaut.
Aber wenn Du noch Tipps haben möchtest, bin ich mir ziemlich sicher, daß Forum-Mitglied Hansy Dir gerne noch Auskunft über dieses Thema gibt.
Viel Spaß und Erfolg beim Basteln...
Nacki