Der Meinung bin ich auch, und da liegt das Problem: Die Unterschiede sind wahrscheinlich so klein, dass man sie ohne geeignete Messinstrumente nicht einfach anhand der Spieleigenschaften unterscheiden kann. Die Wahrnehmung solcher Unterschiede wird einfach überlagert durch andere, wie den Unterschied rot/schwarz (ähnlich dem Placebo-Effekt).
Dass es spürbare Unterschiede gibt, ist dennoch nicht auszuschließen, doch wohl kaum relevant (zumindest nicht im Sinne des Threaderstellers).
Zur Pisafrage: Die Antwort von Julius K. ist auf die gestellte Frage wesentlich sinnvoller, weil sie nämlich haarsträubend ungenau formuliert ist. Was ist ein roter Luftballon und was ist grünes Licht? Monochromatisch wird der Ballon mit Sicherheit nicht reflektieren, sondern vielmehr das angesprochene komplexe Absorptionsspektrum ausweisen. Von daher kann man davon ausgehen, dass er auch etwas von dem grünen Licht reflektieren. Dass ihn der mensch als schwarz sieht, stimmt wahrscheinlich trotzdem, hat aber mit Physik dann weniger zu tun. Die meisten "schwarzen Körper" reflektieren auch im Bereich des Sichtbaren.
Außerdem:
Zitat:
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Es gilt der Energieerhaltungssatz, ergo wird alles reflektiert oder absorbiert, eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.
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Die gibt es schon: Transmission. Der Luftballon kann ja auch transparent sein ...
Aber prinzipiell stimmt natürlich trotzdem, dass die sehr gering verschiedene Temperatur der Beläge sicher nicht irgendwelche wahrnehmbaren Unterschiede in den Spieleigenschaften bewirkt.