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Zitat von El-Salvador
Der Artikel sagt, dass die Chin. so stark sind weil sie sich voll auf die Vorhand konzentrieren. Das trifft ja eigentlich auf die meisten zu (Wang Liqin, Chen Qi, Ma Lin, Xu Xin...) nur auf Wang Hao eben nicht
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Doch. Wang Hao setzt seine RH zwar viel ein, doch seine *Technik* ist klassisch chinesisch. Mit anderen Worten: Er koennte ohne weiteres ein vorhand-lastiges Spiel spielen, wenn er denn so wollte.
Beim Asian-Cup-Halbfinal-Match zwischen Guo Yue und Tie Yana letzte Woche war Nationaltrainer Li Xiaodong zu Gast in CCTVs Kommentator-Box. Er sagte zu Ties Spiel, dass dies zu sehr RH-lastig sei - wenn sie parallel zu Tisch stehe, befinde ihr rechter Fuss etwas weiter vorne, dadurch senke die Reichweite ihrer VH deutlich. Ganz anders, so Li, sei dagegen chinesische Spieler wie Wang Hao und Ma Long, die zwar auch als RH-lastig Spieler gelten, aber *technisch* immer noch lehrbuch-maessig VH-lastig ausgebildet seien - wenn sie parallel zum Tisch stehen, seien ihr linke Fuss weiter vorne.
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Zitat von Taugenichts
Das entscheidende Argumentarium des Artikelschreibers ist nicht die Vorhandorientierung per se, sondern die damit verbundene Technik, inklusive der angepassten Rückhandtechnik (die Chinesen spielen aus meiner bescheidenen Sicht mittlerweile perfekte RH-Topspins). So habe ich das noch nie gesehen. Das müsste der entscheidende Diskussionspunkt sein: ist die aktuell dominante Technik in Europa hier verbesserungswürdig?
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Exakt.