Hallo zusammen, vor allem die Trainerkollegen
ich habe bei mir im Verein ein Mädel (nicht die vom letzten Mal, diesmal 'ne andere), 14 jahre, an sich sehr spielstark, mit der ich nun schon seit längerem ein ziemlich desaströses Rückhandproblem herumschleife. Mir gehen langsam die Ideen aus:
Sowohl beim Rückhand-Topspin als auch beim Konter nutzt sie die Kugelfunktion Ihres Handgelenkes voll aus. Es ändert sich bei Schlagausführung so quasi jede Hunderstelsekunde die Schlägerneigung, sodass es mehr oder weniger Zufall ist, ob der Ball kommt. Das Ärgerliche daran ist, dass der Bewegungsablauf ansonsten passt, also von unten nach oben, von hinten nach vorne, alles o.k., durch den völlig unkoordinierten Einsatz des Handgelenkes, hat Sie jedoch auf der Rückhand eine immens hohe Fehlerquote, sowohl im System-Training (was dann natürlich mächtig wurmt) als auch im Spiel.
Es gibt ja viele Leute, die Probleme mit dem Handgelenk haben, der richtige Handgelenkeinsatz, versteht sich von selbst, sollte natürlich nicht unterbunden werden. Ich hatte also bisher zwei Königswege, das Handgelenk zu fixieren bzw. in die richtigen Bahnen zu lenken, beide fehlgeschlagen.
1. Im Berührungspunkt zwischen Daumen und Zeigefinger (wo die beiden zusammenlaufen) Spannung aufzubauen oder
2. den Schläger etwas fester in die Hand zu nehmen.
Hilft nichts, bei Ihr fällt die Hand nach unten, das Handgelenk ist sozusagen vollkommen flexibel und kugelt vor sich hin (was Ihr beim Aufschlag übrigens zum Vorteil gereicht

)
Da die beiden Wege also nicht geklappt haben, reden reicht sowieso schon lange nicht mehr, wollte ich das hier mal zur Diskussion freigeben. Vielleicht hat einer von Euch eine Idee.
Wir spielen nächste Saison Bayernliga, da braucht man eine stabile RH
Jeder Tipp willkommen!
Grüsse
Tara