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Skandalurteil oder nachvollziehbar?
Ich möchte hier mal folgende Fakten von in den letzten Wochen Erlebten in den Raum stellen und euch nach eurer Meinung fragen. Geht einfach mal davon aus, dass das, was ihr jetzt nachstehend lesen werdet, keine Fantasien oder Erfindungen sind, sondern dass das Alles real vorgekommen ist. Ich nenn jetzt auch keine (noch nicht) Vereine, um weder Sympathien noch Antipathien zu erzeugen, sondern versuch das Ganze mal ganz neutral rüber zu bringen. Stellt euch jetzt Folgendes vor:
Jemand von euch ist ein Spieler, der sich nach Unstimmigkeiten, Streitigkeiten, berechtigter und/oder unberechtigeter Kritik dazu entschließt, ab sofort nicht mehr für seinen Verein zu spielen. Er äußert sich dementsprechend ganz klar gegenüber der Vorstandschaft bzw. der Abteilungsleitung, dass er in der Rückrunde unter keinen Umständen mehr zur Verfügung steht und bestärkt dies durch die Kündigung seiner Vereinsmitgliedschaft. Der betroffene Verein reagiert darauf folgendermaßen, indem er die Kündigung annimmt (was bleibt ihm auch anderes übrig ?!), und ihn folglich auch nicht mehr beim BLSV meldet (eine Meldung beim BLSV ist
u. a. eine Voraussetzung für die Erteilung einer Spielberechtigung - WO B2 1 a- und demnach dem Verein ja auch Kosten spart), und keinen Mitgliedsbeitrag mehr erhebt. Nebenbei sei erwähnt, dass der Verein den Spieler aus dem Grunde nicht mehr beim BLSV gemeldet hat, weil er (der Verein) davon ausging, dass die Kündigung der Mitgliedschaft rechtens sei und auch termingemäß erfolgte. Dennoch entschied man von Vereins- bzw. Abteilungsseite aus, eben "clever" wie man ist, den Spieler weiterhin in der Rangliste zu führen. Der betroffene Spieler wurde, wie bereits in der Vorrunde, in der er 3 oder 4 Spiele absolvierte, weiterhin auf Ranglistenplatz 6 geführt. Man erreichte also durch die Aufstellung des Spielers als "Strohmann", dass die Nr. 7 doppelt spielen konnte, was auch sehr reichlich "genutzt" wurde, und die 2. Mannschaft dadurch den Klassenerhalt sichern konnte. Soweit so gut bzw. so schlecht. Der betroffene Spieler hielt Wort, machte kein Spiel für den Verein, wurde aber weiterhin in der Rangliste geführt. Obwohl er, nochmal zum besseren Verständnis, beim BLSV ab 1.1.2009 nicht mehr gemeldet war. Als die Rückrunde beendet war, er immer noch nicht beim BLSV gemeldet war, wurde ein anderer Verein auf die, sagen mir mal, Ungereimtheiten, (möglicherweise könnte man es aber auch Unsportlickeiten nennen, Betrug wäre wohl ein zu hartes Wort dafür, oder doch nicht ?), durch einen anderen Tischtennisspieler hingewiesen. Ein anderer Verein (der von der "Cleverness" des anderen Vereins dahin gehend "profitierte", indem er absteigen musste) ging dieser Sache nach, überprüfte bzw. ließ überprüfen, und startete dann gegenüber dem Spielleiter und dem zuständigen Verbandsrichter eine Anzeige.
So, jetzt ratet mal, wie die Herren Sportrichter entschieden haben.
Weiteres dazu, auch mit Nennung der betroffenen Vereine und beteiligten Akteuren, zu einem späteren Zeitpunkt, wenn ich nervlich dazu wieder in der Lage bin.
Geändert von Wolfgang Döring (02.06.2009 um 20:59 Uhr)
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