Also ich persönlich halte ich das Konstrukt von Claus für ein wenig zu theoretisch.
Ich weiß nicht wie andere Vereine ihre Mannschaften kalkulieren - aber
20 Spieler für 3 mannschaften ist schon sehr knapp bemessen, Wechslertermin hin oder her.
Das Argument das Spieler "kurz-vor-Schieß" den Verein verlassen könnten, hat man sowohl beim alten als auch bei einem "neuen" System. Davor wird man nie gewahrt bleiben.
Ich halte jetzt einen anderen Fall dagegen - und ich weiß nicht ob dieser Fall nur eine Hand voll Vereine betreffen könnte.
Verein A macht Spieler A ein Angebot. Spieler A möchte erst einmal abwarten ob die Zusagen seines Vereins B stimmen und er Bayernliga spielen kann.
Verein B spielt nicht Bayernliga (weil die Mannschaften nicht wie vorausgesagt, zurückgezogen haben) und Spieler A kann aus den aktuellen Regelungen heraus, erst zur Rückrunde Wechseln. Der Spieler wird somit gezwungen, in einer niedrigeren Liga zu spielen.
Bei dieser Geschichte gibt es zwei Verlierer. Der Spieler und der Verein B. Hier könnte es zwischen beiden Parteien zu Spannungen kommen. Da sich der Spieler "vereiert" fühlt.
Würde eine feste Einteilung vor der Wechselfrist existieren - hätte beide Parteien den Vorteil planen zu können. Im Falle des Abgangs, könnte der Verein noch Spieler ansprechen und der betreffende Spieler kann sich nach alternativen umschauen.
Fazit:
Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass beide Beispiele Vor-und Nachteile in sich birgen.
Siegenburg-TT hat da nicht so ganz unrecht. In fast allen Sportarten kommt es erst zur Ligeneinteilung und dann zur Wechselfrist.
Kleiner Vorschlag: Lassen wir den Termin der Mannschaftsmeldungen so wie er ist - aber man könnte doch die WECHSELFRISTEN ändern?
- 1. Wechselfrist: 1.August
(in diesen Zeitraum findet kein offizieller Wettkampf statt - und beide Seiten, Vereine und Spieler, hätten genügend Zeit)
- 2. Wechselfrist: 31.Dezember
(Rückrunde wäre beendet - und der Start zur Rückrunde sollte auf mitte Januar gelegt werden)
Was meint ihr?
Im übrigen tolle Diskussion - da kamen einige gute Argumente, was die Geschichte nicht einfacher macht.