Zitat:
Original geschrieben von MonkeyMiaWa
Vielleicht merken wir die Verbesserung in unserem Spiel durch besseres Material einfach eher, da wir "schlechter" sind?
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Exakt !
Eine der herausragenden Eigenschaften dieser Hölzer ist die Kontrolle, die viele als geradezu "fehlerkorrigierend" empfinden. Wenn ich fehleranfälliger spiele, dann profitiere ich natürlich mehr von dem Rendlerholz als wenn ich bereits mit einem konventionellen Holz perfekt spiele.
Der zweite Punkt ist, daß die hoch spielenden Herrschaften (bzw. Damschaften

) meist (na ja der Müller

) über eine ziemlich perfekt auf das vorherrschende Material eingestimmte Technik verfügen. Wenn die jetzt so ein Holz spielen sollen, das eine Veränderung der Technik und auch des Belagmaterials notwendig macht, dann werden die erstmal kaum eine Verbesserung feststellen (sehr konservativ ausgedrückt).
Ein Beispiel ist unsere Nr.1, im fortgeschrittenen Alter von 40 J. "nur noch" BOL, aber in jungen Jahren auch 2. BuL und lange Zeit erfolgreicher Trainer im HTTV. Der besitzt eine ausgefeilte und mächtige VH Topspintechnik. Drückst du dem nun ein Rendlerholz in die Hand (egal ob MA1, 2 MA, T3, T1; egal ob 2,0mm Mark V GPS frisch oder Tagora 1,5mm frisch) dann ist die Rotation in seinem Topspin deutlich vermindert. Das mußte ich selber einsehen.
Das andere Beispiel bin ich: 1.KK, Technik jenseits von Gut und Böse. Mit konventionellem Holz hat jede Kappe meine Topspins zurückblocken, manchmal sogar -schießen können

. Seit ich "rendlere", ist Schluß damit, auch gute Blocker müssen jetzt optimal blocken; beim Rest springt der Ball weg

. Ergo habe ich durch die Rendlerhölzer mehr Spin im Ball.
Am Besten man probiert einfach aus, ob man von den Hölzern profitiert (aber bitte mit sinnvoller Schwammstärke).