Unser (Chef-)Trainer hat die B-Lizenz und spielt 1.Kreisklasse hinten.
Er hat sich aber aus dem aktiven Betrieb zurückgezogen, da wir unsere Jugendarbeit umstrukturiert haben und er nun mit Betreuung soviel Zeit investiert, dass er selbst nicht mehr spielen kann.
Obwohl die 1.Kreisklasse (vielleicht auch Kreisliga) seiner Spielstärke entspricht, hat er in einigen Leistungszentren gearbeitet und war auch als Honorartrainer in Ostdeutschland tätig.
Seine Fähigkeiten sind unbestritten und er hat schon einige Klasseleute "rausgebracht", die zwischen 1.Bundesliga und Oberliga gelandet sind.
Bei uns hat er es innerhalb 1,5 Jahren geschafft die Nachwuchszahl von kümmerlichen 6 auf inzwischen über 30 Leute zu bringen.
Wir haben diesmal sogar zwei A-Schüler bei der Kreisendrangliste gehabt und einen C-Schüler haben wir noch bei der Bezirksvorrangliste.
das sind nun noch nicht die wahnsinnigen Erfolgsmeldungen, aber wenn die Nachwuchsarbeit mal ganz am Boden war, sind das doch erste Lichtblicke.
Unterstützt wird er von weiteren Trainern (2 x Bezirksliga, Bezirksklasse, 1. Kreisklasse).
Es geht ja wohl kaum darum, ob der Trainer gegen seine Schützlinge gewinnt oder verliert. Bei uns spielen die Trainer nur selten gegen die Jungs (wir haben keine Mädels).
Sie gehen lieber in der Halle umher, um immer wieder eingreifen zu können und Fehler zu korrigieren.
Fazit: unterklassige Spieler können ganz hervorragende Trainer sein.
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