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ESV Prenzlau wird weiter Ruf als Kaderschmiede gerecht
Kommentar
26.03.2003 © Nordkurier-Online
Die Tischtennis-Abteilung des ESV Prenzlau produzierte schon zu DDR-Zeiten dutzendfach Meistertitel. Im bundesdeutschen Tischtennis-Geschehen hat man nun mehr als nur Anschluss gefunden. Die Ergebnisse der Schülermeisterschaften 2003 unterstreichen das mit Nachdruck. Gold für Laura Matzke, dazu zweimal Silber für sie und einmal für Julia Kasbaum sind Ausdruck kontinuierlicher Förderung.
Und Uckermark Kurier begleitete diese dauerhaft. 1996 wies das Titelbild zur Umfrage nach den Sportlern des Jahres darauf hin. Im Text dazu hieß es: "... die hübsche Kleine auf Seite 1 ist Laura Matzke, ein hoffnungsvolles Talent, .... ist ehrgeizig und trainiert fleißig, ... landete mit dem 2. Platz beim 13. Bundesfinale der Mini-Meisterschaften einen überragenden Erfolg, ... bestimmt werden wir in Zukunft über mehr Erfolge von ihr berichten können."
Diese Vision war keine Vermutung. Sie war aus der Kenntnis geboren, dass beim ESV die Kette der Talentefindung und -förderung nie riss. Früh schuf man mit einem Sponsoren-Pool die Basis dafür. Dauerhaft das Engagement der Ehrenamtlichen im Verein. Eng die Zusammenarbeit mit den Elternhäusern. Denn an vielen Wettkampfwochenenden waren und sind die Trainer mehr als nur Ersatz für Mutter und Vater. Ein allzuoft als selbstverständlich hingenommenes erzieherisches Wirken.
Die jetzigen Erfolge sollten alle - Verein, Förderer und Eltern - dazu anhalten, weder in Intensität noch in Breite der Förderung nachzulassen.
Armin Gehrmann
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