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AW: Rauchen und Tischtennis
Hallo,
jetzt gebe ich auch mal meinen Senf als ehemaliger Raucher dazu.
Ich habe über 22 Jahre geraucht, das Rauchen an einem Montagmorgen gegen 10.00 Uhr aufgehört und mit dem Nichtrauchen angefangen. Seit ungefähr 7 Jahren gehöre ich zu den glücklichen Nichtraucher, die in der Lage sind, einen ganzen Abend in eine verrauchte Kneipe zu stehen, 5 Bier zu trinken und kein Verlangen nach einer Zigarette zu spüren. Auch nach einer Niederlage im TT spüre ich kein Verlangen nach einer Kippe. Soviel zu mir.
An Alle die gerne aufhören möchten: Solange ihr ein Verlustgefühl verspürt (die Kippe zum Kaffee, beim Autofahren, zum Bier, bei der geselligen Runde, im Training, nach der Niederlage, vor dem Entscheidungsspiel etc.) könnt ihr nicht mit dem Rauchen aufhören.
Warum? Das Verlustgefühl baut im Körper Stress auf und wie habt ihr Stress bisher am besten verkraftet? Mit der Kippe natürlich. Und nun dürft ihr das nicht mehr!
Erst wenn ihr akzeptiert und euch verinnerlicht, dass ihr absolut auf nichts verzichtet, was die jeweilige Situation verbessert, dann habt ihr eine Chance mit dem Aufhören.
Zu den (ach so furchtbaren) Entzugserscheinungen: Hat jemand schon mal einen ehemaligen Raucher gesehen, der sich vor Schmerz auf dem Boden gewälzt hat, der mit dem Sani ins Krankenhaus gefahren und dort ans Bett gefesselt wurde, weil er den Entzug nicht ausgehalten hat? Ich nicht!
Und zum Sport: Rauchen und Sport gehört nicht zusammen! Aber solange wir das im stillen Kämmerlein machen, na ja. Sobald aber Kinder in der Nähe sind, sollte sich jeder seiner Vorbildfunktion bewusst sein.
Fazit: Rauchen ist wie eine schlechte Gewohnheit und kann relativ leicht geändert werden.
Gruß
Noppenfritz
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Mein Schläger: VH: Nimbus Sound max Holz: Tibhar Samsonov Technopower RH: Dr. Neubauer A-B-S
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