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Alt 25.06.2009, 20:10
yolatango yolatango ist offline
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AW: Rauchen und Tischtennis

hey cronsen, ich werde durch deinen thread gerade inspiriert, mal wieder mit dem rauchen aufzuhören
grundsätzlich sehe ich keine verbindung zwischen einer zigarette und tischtennissport. man raucht beim tt letztlich, um seine sucht zu befriedigen und den nikotinentzug zu beenden.
zur zigarette nach dem spiel: es hilft, eine niederlage zu verdrängen, naja scheinbar, oder man belohnt sich. entspannung verschafft sie eben nicht, sondern der entzug macht nervös bis man wieder raucht. das ist ja der gehirnf.ck dabei.
habe ja schon 2 mal über jeweils für ein halbes jahr aufgehört. der entzug dauert wie bei anderen süchten 21 tage (so liest man es oft) und ist so schwer nicht. zumindest wenn man die vorfreude auf den moment der freiheit im kopf hat. und dieser moment ist grandios.
du schreibst über bewußtes denken beim rauchen. geht mmn nicht. das schöne am nichtrauchen ist, dass man gar nicht an das rauchen denkt. langeweile, stress haben auch nichtraucher (stress dabei weniger- thema entzug). und das genußargument (mit kaffee, wein und sonnenuntergang...) der raucher unterstellt den nichtrauchern, dass sie nicht geniessen oder nur die halbe freude hätten. quatsch!

warum ich wieder angefangen habe, weiß ich nicht so genau.
die gefährlichste zeit ist zwischen 4-6 monaten nach beendigung, weil die eine kann man ja. und das erste schritt der kettenreaktiopn ist passiert. mmn das hauptproblem wurde hier schon beschrieben- das 'sich verbünden' geht über eine zigarette sehr gut. andersrum fühlt man sich ausgeschlossen. sozusagen gibts die erste zigarette auf emotionaler ebene. in dieser sekunde hilft es wohl, den kopf einzuschalten.
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