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Damentischtennis - Problemtischtennis?
Hallo,
seit geräumer Zeit verfolge ich den Rückgang im Damentischtennis.
Aus der Pfalz spielen in der Regionalliga 3/4 Südwest folgende Mannschaften:
TSG-Kaiserslautern I, BTTF Zweibrücken I, TSG Zellerthal I
In der Oberliga Südwest 4 spielen:
TTV Römerberg I, TSG Kaiserslautern II, TTC Frankenthal I,
TUS Maikammer I.
Aus diesen Mannschaften nahmen an den diesjährigen Landesmeisterschaften teil:
1. TSG Kaiserslautern I = 0 Damen
2. TSG Kaiserslautern II = 0 Damen
3. TUS Maikammer = 0 Damen
4. TSG Zellerthal = 0 Damen
5. BTTF Zweibrücken = 4 Damen
( Spielertrainerin Dana Weber, nur im Mixed, Doppel)
6. TTV Römerberg = 2 Damen
7. TTC Frankenthal = 3 Damen ?
Rechnerisch wären dies: 12 Spielerinnen (Regionalliga)
16 Spielerinnen(Oberliga)
Anwesend waren 9 Spielerinnen aus diesen Klassen.
Die restlichen Teilnehmerinnen kamen aus der 1. Verbandsliga bis zur Bezirksklasse.
Teilnehmerinnen insgesamt ca 20
Durch den Verzicht von Dana Weber auf den Einzelstart,
spielten unter den letzten VIER
1 Erwachsene, 2 Jugendspielerinnen, 1 B-Schülerin.
Endspiel: 1 B-Schülerin, 1 Jugendspielerin.
(Dana Weber verzichtete zu Gunsten der jüngeren Spielerinnen auf ihr Startrecht, vermutlich wäre sie 1. geworden.)
Dies soweit zur Situation bei den Landesmeisterschaften.
Hier stellt sich mir nun die Frage:
Warum nehmen die Spielerinnen aus der Regionalliga und Oberliga, in so geringer Zahl an den Landesmeisterschaften teil?
Ist diese Veranstaltung so uninteressant?
Ist es mangelnde Motivation?
Ist es die Art der Veranstaltung?
Ist es gar mangelnde Identifikation mit unserem Sport?
Warum drängen die Vereinsverantwortlichen nicht auf eine Teilnahme ihrer Spielerinnen.
In der Pfalz gibt es noch die Besonderheit, dass man sich nicht für die Landesmeisterschaften QUALIFIZIEREN muß!!!
Jede/er der mitspielen will, kann sich anmelden und ist Startberechtigt!!
Eine Menge Fragen wären abzuarbeiten.
Nur von wem?
Wenn die höherklassigen Spielerinnen eines Verbandes nur in so geringer Zahl antreten, sollte dies zu denken geben.
Aus meiner Sicht sind hier vornehmlich die Verantwortlichen der Vereine gefordert, ihre Spielerinnen für solch eine Veranstaltung zu motivieren. Geht es doch darum, das Damentischtennis voran zu bringen.
Welche Maßnahmen ein Verband ergreifen sollte, kann ich nicht erläutern, da ich hierzu nicht kompetent bin.
Insgesamt fällt mir auf, dass Damentischtennis eher als "Kaffee-Kränzchen-Veranstaltungen" angesehn werden. Nicht unbedingt als sportlicher Wettkampf.
Bei der diesjährigen DM in Bielefeld, hatte die Organisation einen guten Ansatz betrieben, indem jeweils eine Runde Damen und Herren gleichzeitig gespielt wurde. Dies zeigte, dass Damen/Herren gleichgestellt waren.
Gruß
Peter Becker
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Tischtennis ist nicht alles,
aber schön isses
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