Nur ganz kurz die ersten Eindrücke von mir zu dem Nianmor (auf der VH) in 2,0mm schwarz auf einem Samsonov Alpha (84gr). Auf der RH klebte ein Express One 2,0mm :
Insgesamt spielt sich die Kombination erwartungsgemäß etwas langsamer und aber auch kontrollierter als die Kombination Carbon SWE, welches ja merklich härter und schneller als das Samsonov Alpha ist, und Express One.
Der Nianmor ist wirklich sehr griffig, hat einen mittelhohen Ballabsprung und ist zum Glück (

) doch nicht so brutal schnell, wie ich es dachte, wobei das sicherlich auch an der Kombination mit dem Holz liegt. Diese Kombination war jedenfalls kontrollierbar und keineswegs unspielbar.
Vom erreichbaren Spin der Kombination bin ich recht begeistert, die Aufschläge waren für meine Verhältnisse sehr schnittig und auch im Topspin war ordentlich Spin drinnen.
Das Kurz-Kurz-Spiel über dem Tisch hat ebenfalls überzeugt, was mich positiv überrascht hat, da ich da Bedenken wegen des angepriesenen Katapults hatte. Schnittige Schupfbälle und auch das "Ablegen" waren kein Problem.
Aufschlagretourns waren trotz des griffigen OGs des Nianmors kein großes Problem, der Belag ist zum Glück nicht so übertrieben schnittanfällig.
Was mich ganz besonders überrascht hat ist, wie einfach es mit dem Belag ist, auf Unterschnitt anzuziehen. Selbst über dem Tisch konnte man auch nur mit einer kurzen Bewegung aus dem Handgelenk US-Bälle spinvoll retournieren. Lange Schupfbälle sind gerne gesehen, denn die kann man wirklich fast (

) alle mit sehr viel Spin rüberbringen ohne das es besonders unsichr ist, da der Topspin auf US und insgesamt die Eröffnung mit dem Nianmor eben sehr einfach ist.
Der Belag kommt mir insgesamt kontrollierter als Beschrieben vor.
Der Gegentopspin ist ebenfalls um Längen besser spielbar als mit ESN-Belägen, da durch die Griffigkeit die Topspins wesentlich spinreicher sind.
Die Variabilität im Topspinspiel ist der Hammer, von spinreichen Eröffnungstoprpins bis zum harten Endschlag auf die Grundlinie (

) ist alles überraschend kontrolliert möglich.
Einzig der Ballabsprung hat mir anfangs Probleme bereitet, da er eben merklich höher als bei ESN-Belägen ist.
Block und Schuss waren in Ordnung, jedoch keine Stärken des Belages.
Im Vergleich zum T05 lässt sich sagen, dass vom Spin her m.E. beide ungefähr gleich sind, die OGs sich aber deutlich unterscheiden (Nianmor-OG erinnert wenn überhaupt ein wenig an das Boost-OG). Der Nianmor spielt sich etwas weicher als der T05 und ist m.E. merklich dynamischer, was vorallem fürs Spiel aus der Halbdistanz sehr positive Auswirkungen hat. Der Ballabsprung des Nianmors ist ein wenig flacher als der des T05.
Zudem ist der Nianmor leichter.
Im Vergleich zu ESN-Tensoren (Express One vorallem) lässt sich sagen, dass der Nianmor weniger Sound hat und wesentlich griffiger und spinniger ist und zumindest mir beim passiven Spiel (und) über dem Tisch kontrollierter vorkam. Der Eröffnungsspin geht viel besser als bspw. beim Express One.
Von der Dynamik her kam mir der Nianmor relativ ähnlich wie mein Express One in 2,0mm vor, wobei der Katapult mir persönlich beim Express One etwas höher vorkam. Kann allerdings auch daran liegen, dass der Express One schonmal mit
VOC-Kleber befestigt wurde.
Da werde ich beim nächsten Training allerdings nochmal drauf achten.
Von der Härte her sind die Beläge so unterschiedlich gar nicht, wobei der Nianmor doch noch einen Ticken härter ist.
Falls ihr Fragen habt, fragt...