Mir ist jetzt schon mehrmals Folgendes passiert:
der Satz beginnt, verbissener Kampf aber ich ziehe den Kürzeren, die entscheidenden Bälle werden verschlagen, der Gegner zieht erst mal weg; typischer Stand z.B. 3:9
mein Gedanke "heute klappt bei dir außer der Tür wirklich gar nichts, das kannst du abhaken", also klappere ich lust- und kraftlos* vor mich hin; Stand z.B. 5:14
dann: scheine ich den Gegner angesteckt zu haben, er fängt an zu triefeln, ich konzentriere mich wieder, während er sich ärgert - schwupps ich bin wieder dran z.B. 14:17 und durch die unterschiedlichen Tendenzen habe ich noch gute Chancen zu gewinnen.
Nachdem ich im Training auf dieses Phänomen aufmerksam geworden bin, habe ich den Nerv besessen, das einmal ganz bewußt im Verbandsspiel einzusetzen. Es hat geklappr, ich habe den Satz noch gewonnen.
Natürlich bilde ich mir nicht ein, daß das jedesmal funktioniert. Wenn der Gegner konzentriert weiterspielt, gewinnt er - hätte er ohne meine Schlaffphase aber auch. Es scheint aber doch etliche Leute zu geben, die durch den Rythmuswechsel und eine gewisse Unachtsamkeit außer Tritt geraten.
Hat jemand schon 'mal ähnliche Erfahrungen gemacht.
*lust- und kraftlos aber dadurch auch wieder entspannt, während ich durch den vorhergehenden Frust total verkrampft war.
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