Haar, Suppe, Stefan ;-) Ich weiß mit "dass" und "das" durchaus umzugehen. Das sind dann die erwähnten Ausfallerscheinungen bei mir
Aber um jetzt endlich mal wieder auf das Thema zurückzukommen:
Das Dilemma ist doch, dass, egal welche Partei regiert, äußerst unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssten, um die drängendsten Probleme (soziale Schere, Wirtschafts- und Finanzgesundung, Umweltpolitik) anzugehen. Und das über Jahre.
Es wird keiner Partei gelingen, eine Hardliner-Politik zu fahren (genau genommen ist das oftmals aus Machterhaltungsstreben ohnehin keine Option), weil entweder der Wähler bei der nächsten Wahl oder die Finanz- und Wirtschaftsbosse während der Legislaturperiode diesen Kurs abstrafen würden. So entsteht dann Wischiwaschi-Weicheier-Politik die alle Probleme in die Zukunft verschiebt. Hier und da mal ein unpopuläres Aufbegehren, selbst in Regierungskreisen aber im Großen kaum gesellschaftspoltisch wünschenswerte Effekte aus politischer Arbeit.
Wo wäre denn da ein Ausweg ?