Zitat:
Zitat von Joe_Rakete
und ich fand es eine Riesensauerei, dass diese beiden grossen Parteien
sich zusammengetan haben, nur um an die Regierung zu kommen. obwohl dies sicherlich über 50% der CDU / SPD Wähler nicht wollten.
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Dass das keine Ideallösung ist, ist klar.
Allerdings hätte diese Koalition wenigstens die Möglichkeit gehabt, mal wirklich heiße Eisen anzufassen. Ärmel hochkrempeln und anpacken, egal gegen welchen Widerstand. Wichtige Notwendigkeiten umsetzen. Dann hätten beide zunächst Prügel bezogen, aber endlich mal wieder etwas bewegt.
Aber leider war die Realität eine andere:
- Eine dafür völlig ungeeignete Kanzlerin. Geklont von Kohl, mit der gleichen "Ruhigen Hand" - ohne jeden Anflug von Zielen oder Ideen.
- Eine SPD, die sich selbst zerrieben hat zwischen den eigenen Idealen und dem politischen Zeitgeist, der mit dem Argument der Globalisierung jedwede Entscheidung dem ökonomischen Prinzip unterordnet.
- Eine CDU, die ihre Werte in der SPD-Politik wiederfindet, deshalb auf eigene Initiative komplett verzichtet und dem Merkel-Nihilismus geschlossen folgt.
Ergo: Chance wieder mal vertan - die Politiker machen sich selbst immer mehr entbehrlich. Wir sollten nur noch alle 20 Jahre wählen und dann keine 600 Abgeordneten sondern nur 10. Die gesparten Milliarden könnten wir dann sozialen Zwecken (Schickedanz, Sal Oppenheim, Ackermann, Middelhoff ...) zukommen lassen.