Thema: Psychologie
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Alt 24.05.2000, 06:39
Freddie Freddie ist offline
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Also Frust sollte man nicht rausschreien, den darf man schon gar nicht empfinden. Generell sind sich viele Psychologen einig, daß auch Wut eher leistungsmindernd ist. Viele Sportler benötigen die Wut aus zweierlei Gründen:

1. Wut steigert den Kampfgeist, und ist oft das letzte Mittel um sich aufzuputschen.

2. Wut soll Zuschauern oder Kollegen signalisieren, eigentlich bin ich besser. Wenn jemand ohne Wut und Enttäuschung zu zeigen verliert, denken die ja, ich bin nicht besser.

Wenn schon Wut zeigen, dann bitte gegen Dritte und nicht gegen sich selbst. (Typisches Beispiel war im Tennis: John McEnroe). Und nach dem Anfall eine lange Konzentrations- und Beruhigungsphase.

Wichtig ist auch, unterscheiden: Was ist Wut und was ist Furcht? Furcht lähmt.

Bitte denkt bei Euren Ausbrüchen auch an die Vorbildfunktion gegenüber unseren Kids:
Sie sollten es nicht unbedingt lernen, bei denen hab ichs noch nie als hilfreich erlebt.


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Freddie,
mit Skol und einem Cheerio
macht Tischtennis mein Leben froh.
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