Zitat:
Zitat von Jaskula
Kannst Du Deine Ablehnung auch begründen ?
Welchen "Müll" wifst Du ihm denn vor ?
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z.B.:
"Wir können auf die ständig steigende Lebenserwartung nicht mit immer kürzerer Lebensarbeitszeit reagieren." - Interview "Focus" 33/95, zitiert nach spiegel.de, 2. August 2007; auch in welt.de, 31. August 2007, Berliner Morgenpost, 1. September 2004
Die grundlegenden Ziele der Linken sind Dir bekannt, oder. Steht für mich im widerspruch dazu.
Dazu ein Beispiel:
Lafontaine
Zitat:
Zitat von Jaskula
Ich finde es beschämend, dass es den "etablierten" Parteien und deren arroganten Vertretern in Zusammenarbeit mit den Medien gelungen ist, die Stimmung so gegen Oskar Lafontaine aufzuheizen, dass jeder dahergelaufene Hinterbank-Politiker oder Stammtisch-Bruder Beifall dafür bekommt, wenn er äußert, man müsse Lafontaine nicht ernstnehmen. In diesem Fall erfolgte die Diffamierung wie von Abwehrtitan richtig beschrieben, aus purer Angst, denn diejenigen, die man zur Zeit in vorderster Front zu sehen bekommt, sind ihm in allen Belangen, analytisch wie rhetorisch hoffnungslos unterlegen.
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Ich nehme ihn durchaus Ernst, aber ich mag ihn nicht. Das es auch mal nichts mit Angst zu tun hat, kannst Du Dir scheinbar nicht vorstellen. Aber egal.
z.B.
"Der Staat ist verpflichtet, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Er ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und -frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen." - Rede auf Kundgebung in Chemnitz, 14. Juni 2005, zitiert in stern.de, 09. September 2005 oder spiegel.de, 2. August 2007
Um mal stefan.s Worte zu benutzen: Gruselig...
Zum Thema Rhetorik: Er wird mir 100%ig rhetorisch überlegen sein. Er wird ja auch bestimmt geschult. Ist also keine Überraschung.
Für mich gilt in Bezug auf Lafontaine:
"Nichts ist erbärmlicher als ein Mann, dessen Zeit vorbei ist." - Ulrich Commerçon, in Anspielung auf ein Wahlplakat der Linkspartei.PDS, DER SPIEGEL 36/2005