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Alt 13.07.2009, 14:45
Florian L. Florian L. ist offline
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AW: Tipps gegen Nervosität...?

Ich glaube, dass selbst erfahrene Spieler immer noch mit Angst und Nervosität zu kämpfen haben. Da kann sicher jeder Spieler, zumindest aus seiner/ihrer Anfangszeit ein Lied von singen.

Davon ausgehend, dass der betreffende Spieler rein physisch und technisch ein adäquates Niveau hat, gibt es verschiedene Techniken, die eigene Leistung auch abzurufen.

1. Die schon genannten Stoppcodes sind durchaus eine Empfehlung wert. Hier werden tiefenpsychologische Barrieren abgebaut und die Angst ins Abseits geführt. Sie besteht aber immer noch im Hintergrund und kann prinzipiell jeder Zeit wieder aufbrechen.

2. Eine Methode aus der Motivationspsychologie ist die Imitation des Wettkampfes. Hier sollte das Training in Wettkampfform stattfinden, inklusive des Einspielens, Anzahl der Tische, Zuschauer, ... Dadurch wird eine Bedingungskonstanz erzeugt, die dem Probanden ein Gefühl von Kontrolle und Vertrautheit geben sollte. Wird wohl auch von den Chinesen durchgeführt (zwar eher unter dem technischen Aspekt von Spielmaterial (Tische, Bälle, ...) aber trotzdem). Auch die Imitation von Entscheidungssituationen ist hier sinnvoll.

3. Eine realistische Zielsetzung ist, so abgedroschen es klingen mag, immer noch das wichtigste, um eine angemessene Erfolgsreaktion und Misserfolgsbewältigung zu gewährleisten. Hier ist es unter Umständen sinnvoll, sich von nackten Ergebnissen zu lösen und sich andere Ziele, zwar immer noch objektiv bewertbar, zu setzen. Dies können verwendete Techniken sein, oder aber auch, sich nicht einmal lautstark zu ärgern, usw.

Soviel, erstmal, dazu. Später, nachdem ich nochmal nachgelesen habe, folgt ein weiterer Teil.
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